Krankenhäuser in den Regionen stärken!

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Bundesvertretung 9 - Gesundheits-und Sozialberufe in der GÖD - Johann Hable tritt vehement dafür ein, dass bei der Gesundheitsreform in Oberösterreich die regionalen Strukturen nicht vergessen werden.

Eine Konzentration auf den Zentralraum ist zu einseitig und würde zu einem Verlust der Eigenständigkeit der Krankenhäuser in den Bezirken führen.

Hable: Eine weitere Ausdünnung der Regionen (Bezirke) kommt nicht in Frage. Nach Schließungen von Bezirksgerichten, Polizeidienststellen und Postämtern würde es mit der Schließung von Krankenanstalten zu einer Auszehrung des ländlichen Raumes kommen.

Das regionale Krankenhaus muss weiterhin wichtiger Ansprechpartner bleiben und auch die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung gewährleisten.

Krankenhäuser in den Regionen sind darüber hinaus große und bedeutende Arbeitgeber.

Der Vorschlag, kleinere Krankenhäuser bis zu 300 Betten aus Kostengründen zuzusperren darf nicht realisiert werden.

Die Folgen wären medizinische und pflegerische Unterversorgung in der Region. Hunderte Arbeitsplätze würden verloren gehen. Den Angehörigen sollten lange Anfahrtswege erspart und der Patientenbesuch weiterhin möglich sein.

Der Vorteil von Regionalität ist sowohl für die Patienten, deren Angehörige und das Personal gegeben.

Bei der Gesundheitsreform in Oberösterreich ist besonders lobend zu erwähnen, dass der Gesundheitsreferent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer von vorne herein das Zusperren von Krankenanstalten, wie auch Personalabbau aus dem Titel Krankenhausreform ablehnt.

Leider sind Zusperren und Personalabbau in anderen Bundesländern immer wieder Thema.

Ein umfassendes Gesundheitsreformkonzept braucht sowohl die Großkrankenhäuser und Spezial-Klinken wie auch die regionalen Spitäler.

Dabei ist es sehr wichtig, die familiäre Atmosphäre und die individuelle Betreuung sicher zu stellen.

Johann Hable

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