BZÖ-Dolinschek: Kärntner Pensionsregelung ist Mogelpackung - mit Bundesregelung harmonisieren

Ein Kärntner Beamter hat 414.000 Euro mehr Lebenspensionssumme als Bundesbeamte

Klagenfurt/Wien (OTS) - "Eine Akademikerin im Kärntner
Landesdienst erhält um 414.000 Euro mehr Lebenspensionssumme als eine gleich qualifizierte Bundesbeamtin. Gleichzeitig werden in Kärnten Familienleistungen gestrichen und Beamte in die Frühpension geschickt. Das ist unverantwortlich und ein Raubbau an den Chancen der Jungen Generationen", kritisiert BZÖ-Arbeitnehmersprecher Sigisbert Dolinschek massiv. Sowohl der Rechnungshof, wie auch die anerkannten Experten Bernd Marin und Wolfgang Mazal haben die ungerechten Pensionsprivilegien für Kärntner Beamte massiv kritisiert.

Dolinschek verlangt die sofortige Harmonisierung der Kärntner Pensionsregelung mit der Bundesregelung. "Der Rechnungshof hat der Kärntner Landesregierung genau die Einsparungsmöglichkeiten aufgezeigt, nur Blau und Schwarz spielen sich als die Gralshüter der Privilegienritter auf", so Dolinschek. Das von FPK und ÖVP beschlossene Pensionspaket werde erst 2046 wirksam und dann viel geringer als von der Kärntner Landesregierung behauptet. Im Original spricht der Rechnungshof bei den Angaben des Landes von einem "nicht nachvollziehbaren Einsparungspotenzial, das "bei weitem nicht erreicht werden kann". "Es ist Zeit für die Pensionsbluffer in der Landesregierung zu handeln. Bei Kindergärten zu kürzen, aber fette Pensionsprivilegien zu bewahren ist ein Verrat an den Jungen. Das BZÖ fordert die Umsetzung aller Empfehlungen des Rechnungshofes. Es braucht Generationengerechtigkeit und keinen Privilegienstadl Marke FPK/ÖVP", so Dolinschek.

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