APA-OTS Politikanalyse: Faymann nach Sommerurlaub zurück an der Spitze

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (13. August bis 19. August 2010) positioniert sich Bundeskanzler Werner Faymann auf Platz eins. Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll belegt Rang zwei, Unterrichtsministerin Claudia Schmied folgt auf dem dritten Platz.

Zurück aus dem Sommerurlaub erobert Bundeskanzler Werner Faymann mit 491 Nennungen den ersten Rang im aktuellen Ranking der 30 meist genannten Politikerinnen und Politiker Österreichs. Bei den anstehenden Budgetverhandlungen mit dem Koalitionspartner will Faymann nicht auf die Einführung einer Vermögenssteuer bestehen. Er wolle mit dem von der Parteispitze vorgelegten Sieben-Punkte-Programm in die Verhandlungen gehen, dabei sei die Einführung einer Vermögenssteuer erst dann notwendig, wenn die ÖVP sich von den anderen Maßnahmen nicht überzeugen lasse. Vizekanzler Josef Pröll (Rang vier, 312 Nennungen) verlautbart seinerseits zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf Einzelvorschläge seitens der SPÖ eingehen zu wollen und verweist darauf, dass es bei den Sozialdemokraten viele unterschiedliche Meinungen zum Budget gebe. Der Vizekanzler betont im Herbst mit einem Gesamtpaket in die Verhandlungen zu gehen.
Der niederösterreichische Landeshauptmann und derzeitige Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz Erwin Pröll (Rang zwei, 430 Nennungen) möchte in Bezug auf die jetzige Debatte um die Kompetenzverteilung im Schulwesen, die Zuständigkeit für alle Lehrer auf Länderebene bündeln. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (Rang drei, 338 Nennungen) weist den Vorstoß Prölls zurück und kritisiert die Ineffizienz des Systems der Landeslehrerverwaltung.
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache (Rang fünf, 267 Nennungen) startet den Wahlkampf in Wien und sorgt mit den Wahlplakaten für große mediale Aufregung. "Mehr Mut für unser Wiener Blut" wird darauf gefordert. Er wiederspricht dem Rassismusvorwurf, der Begriff sei ein Synonym für die Tradition der Bundeshauptstadt.

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Josef Pühringer, ÖVP (Rang neun, 166 Nennungen); Michael Häupl, SPÖ (Rang zehn, 164 Nennungen); Gabi Burgstaller, SPÖ (Rang elf, 159 Nennungen); Andreas Schieder, SPÖ (Rang 15, 120 Nennungen); Maria Vassilakou, Grüne (Rang 16, 104 Nennungen); Reinhold Lopatka, ÖVP (Rang 17, 103 Nennungen); Kristina Edlinger-Ploder, ÖVP (Rang 21, 66 Nennungen); Herbert Kickl, FPÖ (Rang 24, 63 Nennungen); Stefan Petzner, BZÖ (Rang 25, 60 Nennungen); Michael Spindelegger und Fritz Kaltenegger, beide ÖVP (jeweils Rang 27, je 58 Nennungen) und Siegfried Nagl, ÖVP (Rang 30, 57 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking zwölf Politikerinnen und Politiker der ÖVP und neun der SPÖ. Das BZÖ kann diese Woche drei Vertreter im Ranking positionieren, die FPÖ und die Grünen jeweils zwei. Die FPK stellt einen Akteur. Außerdem unter den Top-30: die parteifreie Justizministerin Claudia Bandion-Ortner.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter mediawatch@apa.at bezogen werden.

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