Soforthilfe für Eurojobs-Beschäftigte durch PRO-GE

PRO-GE Anderle: "LeiharbeiterInnen haben eine starke Vertretung"

Wien (OTS/ÖGB) - "Wir bieten den ArbeitnehmerInnen der Firma Eurojobs sofortigen Rechtsbeistand, wenn sie PRO-GE Mitglied werden", verspricht Manfred Anderle, Bundessekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) anlässlich des Insolvenzantrags der österreichischen Leiharbeitsfirma. 800 ArbeitnehmerInnen müssen um ihren Job bangen, schon die letzten Gehälter wurden nicht ausbezahlt. PRO-GE Mitglieder haben nach drei Monaten Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung und Rechtsschutz. "Wir wollen den Beschäftigten von Eurojobs aber vor allem schnell und unbürokratisch helfen, deshalb erhalten sie sofort nach Eintritt vollen Anspruch auf Rechtsbeistand", so Anderle.

"LeiharbeitnehmerInnen haben in der PRO-GE eine starke Vertretung", sagt Anderle und betont weiter: "Wir verhelfen euch zu eurem Recht!" Die PRO-GE konnte, bislang als einziges Land in Europa, einen Kollektivvertrag für die Branche aushandeln. "Je mehr LeiharbeitnehmerInnen sich organisieren, desto mehr können wir für sie erreichen", ist Anderle überzeugt. "LeiharbeitnehmerInnen werden oft als ArbeitnehmerInnen zweiter Klasse behandelt. Das muss sich ändern."

Um dem Informationsdefizit bei Leiharbeit entgegen zu wirken, informiert die PRO-GE auf der Website www.leihabrbeiter.at LeiharbeitnehmerInnen und BetriebsrätInnen umfassend zum Thema.

ÖGB, 20. August 2010

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Die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) vertritt rund 250.000 ArbeitnehmerInnen und wurde 2009 aus der Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung und der Gewerkschaft der ChemiearbeiterInnen gegründet. Vorsitzender der PRO-GE ist Rainer Wimmer.

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