SPÖ Kaiser: FPKÖVP nimmt Anliegen der Landarbeiter nicht ernst!

SPÖ-Antrag auf Genehmigung des Verwaltungsaufwandes abgelehnt. Politische Naivität von ÖVP-Martinz ist bemerkenswert.

Klagenfurt (OTS) - Als Schlag ins Gesicht der rund 3900 Kärntern Landarbeiterinnen und Landarbeiter bezeichnet der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser die in der heutigen Regierungssitzung von FPKÖVP an den tag gelegte Haltung. "Der von Beate Prettner und mir eingebrachte Dringlichkeitsantrag auf Genehmigung des bisherigen Beitrages für den Verwaltungsaufwand der Landarbeiterkammer in Höhe von 60.860,00 Euro für 2010 und die folgenden Jahre wurde nicht auf die Tagesordnung genommen", kritisiert Kaiser.

Dabei sei die Begründung von Dörfler, scheuch und Dobernig, die die Bereitstellung des Betrages aus Kaisers Referaten durch Umverteilung forderten, Nichts als blanker Zynismus, wurden doch allein die Mittel für die Drogenberatung von FPKÖVP um 300.000 Euro gekürzt.

"Dass Scheuch, Dörfler, Dobernig und Martinz einhellig die Mittel für die Landarbeiter in meiner Zuständigkeit streichen, um die Betroffenen im Gegenzug mit Almosen in Form der Hälfte des bisherigen Geldes abzuspeisen, ist ein weiterer Beweis für das doppelbödige Spiel von FPK und ÖVP mit den Menschen in Kärnten", so Kaiser.

Kritik übt der SPÖ-Vorsitzende auch an ÖVP-LR Josef Martinz und dessen heutiger Aussagen, der allen Ernstes vorschlug, den bereich der Landarbeiterkammer in die Agenden seines Agrarreferates zu übertragen: "Dieser Vorschlag ist schlichtweg absurd und zeigt die politische Naivität des ÖVP-Obmannes, der dann, wie ihm offensichtlich entgangen sein dürfte, neben den Arbeitgebern gleichzeitig auch die Arbeitnehmerinteressen vertreten würde", so Kaiser abschließend.

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