ÖH Uni Wien: Zugangsbeschränkungen keine Lösung

Allen Publizistik-Interessent_innen muss ein Studienplatz zur Verfügung gestellt werden

Wien (OTS) - Die geringe Anzahl an Bewerbungen für das Publizistikstudium an der Uni Wien zeigt einmal mehr, dass Zugangsbeschränkungen zu einem absurden Selbstzweck geworden sind:
Studierende sollen scheinbar im Vorhinein von einem Studium abschreckt werden.

Die ÖH Uni Wien kritisiert die Strategie des Wissenschaftsministeriums, durch Zugangsbeschränkungen gezielt potenzielle Studierende von Unis fernzuhalten: "Karls wildes Umsichwerfen mit Aufnahmeprüfungen löst das Problem der schlechten Studienbedingungen nicht. Die Universitäten sind chronisch unterfinanziert es braucht endlich eine Erhöhung des Uni-Budgets auf die zugesicherten 2% des BIPs", erklärt das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Scheinbar ist es das Ziel der Regierung bald nur noch eine möglichst geringe Anzahl von Studierenden zu einer vermeintlichen Elite ausbilden. Das Ziel von Universitäten muss es aber sein, allen die studieren wollen bestmögliche Bildungschancen zu bieten. Dafür braucht es ein klares Bekenntnis der Verantwortlichen zum offenen und freien Hochschulzugang.

In einem ersten Schritt müssen die zugesicherten Studienplätze auch tatsächlich angeboten und ausgefüllt werden. "Sollte die Universität Salzburg sich dazu entschließen, trotz der lächerlich geringen Überschreitung von nur 37 Anmeldungen, Aufnahmeprüfungen durchzuführen, fordern wir das Rektorat der Universität Wien auf, diesen Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihr Studium in Wien beginnen zu können" so die ÖH Uni Wien.

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