VP-Dworak ad Werkbundsiedlung: Ankündigungspolitik bleibt Stückwerk

Werden zehn Millionen Euro reichen? Warum erfolgt Umsetzung erst nach der Wahl?

Wien (OTS) - Als "reine Ankündigungspolitik vor den Wahlen" bezeichnet der Hietzinger VP-Gemeinderat und Mitglied des Wohnbauausschusses, Bernhard Dworak, die heute von Wohnbaustadtrat Ludwig präsentierten Informationen zur Sanierung der Wiener Werkbundsiedlung. "Ich frage mich, woher plötzlich die 10 Millionen Euro aus dem Budget kommen, wenn genau das seit vielen Jahren der strittige Punkt war, an dem eine Sanierung scheiterte. Wie so oft wird vor der Wahl angekündigt und nach der Wahl auf den St. Nimmerleinstag verschoben, ähnlich wie bei den Sofiensälen."

Aushängeschild verfehlter SPÖ-Wohnbau- und Kulturpolitik in Wien

Dworak kritisiert die nicht eingehaltenen Ankündigungen im Zusammenhang mit einer Renovierung: "Bereits 2007 sollten die ersten Schritte erfolgen. Über Jahre wurden die Mieterinnen und Mieter vertröstet, immer wieder war es die ÖVP, die auf die verheerenden Missstände aufmerksam machte. Jetzt werden plötzlich 10 Millionen Euro dafür angekündigt, keiner weiß woher, wo sie dann fehlen werden und ob sie überhaupt ausreichen", so Dworak. Der VP-Mandatar sieht zudem in der angekündigten Umsetzung ab Ende des Jahres eine weitere Finte des Stadtrates: "Nach der Wahl wird sowieso wieder alles anders. Das ist alles andere als konsequente Wohnbau- und Kulturpolitik, das ist Stückwerk, ein Sinnbild für die bereits zerbröselnde Werkbundsiedlung."

Statt Mieterhöhungen Objekte Mietern zum Kauf anbieten

Ein Angebot an die Mieterinnen und Mieter der Siedlung, die von ihnen bewohnten Häuser und Wohnungen der Werkbundsiedlung käuflich zu erwerben, könnte einen Anreiz dazu schaffen, nachhaltig die Substanz zu erhalten. Dworak fordert, dass im Zuge der Sanierung durch die innerhalb von Wiener Wohnen neu gebildete Gesellschaft "WISEG -Wiener Substanzerhaltungsges.m.b.H & Co KG" auch konkrete Finanzierungspläne auf den Tisch gelegt werden. "Statt neue teure Posten in einer eigenen Gesellschaft zu schaffen, sollte Stadtrat Ludwig lieber alle Möglichkeiten einer nachhaltigen Finanzierung prüfen. Dazu gehört auch ein Kaufangebot an die Mieterinnen und Mieter. Hoch dotierte Posten und unnötige Gesellschaften gibt es bereits zu Hauf - rasche Sanierungsschritte wären wichtiger", so Dworak abschließend.

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