FPK-Scheuch in Puls 4 zu Hypo: Kärnten-Bashing absolut unangebracht

Politische und wirtschaftliche Verantwortung trennen - ÖVP und SPÖ voll eingebunden

Klagenfurt (OTS) - In der Sendung Talk of Town von Puls 4 diskutierte gestern FPK-Obmann DI Uwe Scheuch über die Hypo Alpe Adria Bank. "Die Hypo wird momentan unter Wert dargestellt, weil es politisch opportun ist, Kärnten in ein schlechtes Licht zu rücken. Dabei wurde Kulterer von der ÖVP als Vorstand eingesetzt und die Haftungsübernahme des Landes einstimmig mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP beschlossen", stellt Scheuch klar. Das Land Kärnten werde derzeit mit Pauschalverdächtigungen politisch in Geiselhaft genommen.

Natürlich sei die Hypo-Geschichte äußerst negativ für Kärnten -sowohl wirtschaftlich als auch politisch, gesteht Scheuch. Aber das generalisierte Kärnten-Bashing sei total daneben, schließlich gäbe es mit BAWAG, Volksbanken, Kommunalkredit, Hypo Tirol und ganz aktuell der Hypo Niederösterreich genauso in anderen Bundesländern Banken in Schwierigkeiten, meint FPK-Obmann Scheuch. Und schließlich sei das Bankmanagement für die wirtschaftlichen Vorgänge verantwortlich, klärt Scheuch auf. "Es steckt eine politische Motivation dahinter, die Kärntner Freiheitlichen schlecht zu machen. Verheimlicht wird bei der ganzen Berichterstattung ja, dass zum Beispiel der ehemalige SPÖ-Finanzminister Lacina im Aufsichtsrat gesessen ist, dass SPÖ, ÖVP und Finanzmarktaufsicht voll in die Aufsicht und damit Verantwortung eingebunden waren und dass die Bilanzen regelmäßig von renommierten Wirtschaftsprüfern geprüft und für in Ordnung befunden wurden", erklärt Scheuch. Außerdem hält Scheuch fest, dass Kärnten schon seit langem nur mehr kleiner Minderheitsaktionär war, als die finanziellen Schwierigkeiten schlagend wurden. "Wieso werden nicht auch jene in die Verantwortung genommen, die in den letzten Jahren an den Schalthebeln gesessen sind? Wieviel wurde da an schlechten Krediten vergeben oder gar von anderen Unternehmen auf die Hypo übertragen? Das gehört geklärt", fordert Scheuch.

Für den Grünen Werner Kogler sei es mehr als peinlich, dass er als Vorsitzender des Rechnungshof-Ausschusses falsche Zahlen über den Schuldenstand der Länder wiedergebe, so Scheuch. "Nur zwei Bundesländern stehen bei den Gemeindeschulden besser da als Kärnten und auch in Summe ist Kärnten bei kumulierten Landes- und Gemeindeschulden im guten Mittelfeld. Aber der Herr Kogler behauptet eiskalt etwas anderes. So ein letztklassiges Verhalten sollte nicht einmal jemandem passieren, der im Landtagswahlkampf in der Steiermark ums letzte grüne Leiberl rennt", kritisiert Scheuch abschließend.

Die Sendung Talk of Town auf Puls 4 mit FPK-Obmann DI Uwe Scheuch hatte laut Informationen des Senders mit 132.000 Zusehern eine für die Sommermonate überdurchschnittlich hohe Quote. Das Feedback der Seher war außerdem außergewöhnlich gut.

(Schluss/le)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPK
9020 Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0004