FP-Madejski/Ebinger: "Fleißige" Waste-Watcher - alle 9 Tage 1(!) Einsatz um 1.950 Euro

"Mistbeobachter" sind Steuergeldverschwendung

Wien (OTS/fpd) - Die Leistungen der "fleißigen" Wiener Waste-Watcher seien wirklich atemberaubend. Aktuellen Zahlen und rathausinternen Informationen zufolge schaffe ein "Müll-Sheriff" sage und schreibe genau einen(!) Einsatz in neun Tagen, sind die Gemeinderäte der FPÖ-Wien Dr. Herbert Madejski und Mag. Gerald Ebinger über die traurige Bilanz der "Mistbeobachter", die der Bundeshauptstadt im ersten Halbjahr 2010 etwa 5,8 Millionen Euro gekostet haben, erschüttert.

Unter Berücksichtigung von Urlaubstagen, Krankenständen sowie Teilzeitbeschäftigungen finde ein Waste-Watcher also im Schnitt alle neun Tage ein herrenloses Hundstrümmerl oder ein gekidnapptes Einkaufswagerl. Bisweilen werden gar Widerlinge auf frischer Tat beim verbotenen Kaugummi ausspucken ertappt, berichten die Mandatare atemlos.

Dabei lobte die Stadt Wien ihre Müll-Sheriffs erst kürzlich in den Himmel, weil die Zahl der Einsätze heuer gestiegen sei. Allerdings:
Laut Informationen, die der FPÖ vorliegen, koste dem Steuerzahler jeder einzelne Einsatz eines Waste-Watchers gesalzene 1950 Euro. Dass Umweltstadträtin Sima bei dieser exorbitanten Steuergeldvernichtung noch Jubelworte für die weltweit teuersten "Müllobservierer" finde, sei schlichtweg unglaublich, so die beiden Gemeinderäte abschließend. (Schluss) hn

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