VSStÖ: Für ein Verbot von sexistischer Werbung

VSStÖ fordert eine gesetzliche Regelung und Sanktionen

Wien (OTS/SK) - Mit der gestrigen Aktion gegen Sexismus in der Werbung hat der Verband Sozialistischer Studentinnen und Studenten (VSStÖ) in Wien, Linz und Graz ein Zeichen gesetzt. Ziel war es, mit eigenen Werbetafeln die Passantinnen und Passanten und Autofahrerinnen und Autofahrer zum Nachdenken anzuregen. "Funktioniert 'sex sells'?" und "Würden Sie ihren Körper als Werbemittel verkaufen?" war da unter anderem zu lesen. "Durch konstantes Wiederholen von stereotypen Geschlechtsvorstellungen werden diese von den Medien als Norm präsentiert und entsprechend wahrgenommen sowie übernommen. Hier muss Aufklärungsarbeit geleistet werden, um diese Werbemechanismen zu entlarven", sagt Stefanie Grubich, Bundesvorsitzende des VSStÖ. ****

Frauen und ihre Körper waren für die Medien schon immer ein Mittel zum Zweck, bekannt ist der Spruch "sex sells". Die Werbeindustrie hat dieses Gebot kultiviert und benutzt ganz offen Sexismus als Kommunikationsmittel. Diese Art und Weise Werbung zu gestalten, gipfelte erneut in der Plakatwerbung eines österreichischen Bierproduzenten, der drei nackte Frauen für sein Produkt werben ließ.

"Der VSStÖ fordert daher ein Verbot von sexistischer Werbung, um die Diskriminierung von Frauen in der Werbung zu stoppen. Es braucht eine bundesgesetzliche und auf lange Sicht eine europaweite Regelung zum Verbot sexistischer Werbung mit Möglichkeiten zu entsprechenden Sanktionen", so Grubich. (Schluss) sv/rl

Fotos der Aktion sind zu finden unter
http://www.flickr.com/photos/42269286@N02/sets/72157624614454653

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