Kaufmann: Agrarförderungen sollen unabhängig von Landgröße oder Anzahl von Tieren sein

SPÖ-Bauern: Agrarförderungen für Industrie sind zu überdenken - Mehr Fördergeld für kleine Bauern

Wien (OTS/SK) - Im Zuge der aktuellen Diskussion um Änderungen im Bereich der Agrarförderungen spricht sich SPÖ-Bauern-Bundesvorsitzende Monika Kaufmann für mehr Gerechtigkeit in der Verteilungsfrage aus: "Es kann nicht sein, dass Großkonzerne wie Red Bull mehrere Millionen an Agrarförderungen von EU, Bund und Ländern erhalten, während kleine Bergbauern Jahr für Jahr um ihre Existenz kämpfen." Um die Benachteiligung kleinerer Bauern in entlegenen Gebieten zu beenden, fordern die SPÖ-Bauern daher, dass Agrarförderungen künftig anhand von Arbeitsaufwand und nicht mehr wie bisher anhand von Landgröße und Anzahl der Tiere berechnet werden. Agrarförderungen für die Industrie seien grundsätzlich zu überdenken. "Milliardenkonzerne wie Red Bull dürfen kein Recht auf diese Fördermittel haben", so Kaufmann, die sich für eine Umverteilung dieser Mittel zugunsten kleinerer und mittlerer Landwirtschaftsbetriebe ausspricht. ****

Wie der EU-Agrarkommissar bekanntgab, will die EU die Agrarfördermittel ab 2013 kürzen, 2014 soll dann eine neue Regelung in Kraft treten, die bisher aber noch nicht ausverhandelt ist. "Es ist die Aufgabe von Landwirtschaftsminister Berlakovich, sich in Brüssel für eine faire und vernünftige Neuregelung der Agrarsubventionen einzusetzen. Im Zuge dessen sollte auch eine Obergrenze für Agrarförderungen andiskutiert werden", so Kaufmann abschließend. (Schluss) sv

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