Grüne Wien: SP-Verein verdient an Blut-Plakaten der FPÖ kräftig mit

Ellensohn: "Wiener SPÖ soll indirekte Verdienste an ZARA spenden"

Wien (OTS) - "Die Aufregung der SPÖ über die FPÖ-Blutplakate dürfte genuin und menschlich verständlich sein. Aber die SPÖ muss sich auch der Tatsache stellen, dass sie selbst am Affichieren dieser Plakate indirekt mit verdient", erinnert der Stadtrat der Grünen, David Ellensohn, heute. "Ich sehe nicht ein, warum eine Partei an Hetze durch Parteien verdienen sollte. Wenn, dann sollte man zumindest eine Querfinanzierung an jene daraus machen, die gegen diese Verhetzung und Menschenverachtung der FPÖ seit Jahren mobil machen und sich finanziell immer nach der Decke strecken müssen. Ich fordere die SPÖ auf, ihren Gewinn aus den 600 aufgehängten FPÖ-Blut-Plakaten an die Organisation ZARA (Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit) zu überweisen. Das täte der FPÖ allemal mehr weh, als die ein oder andere Aussendung der SPÖ-Granden."

Über ein undurchsichtiges Firmengeflecht ist die Wiener SPÖ mit 13 Prozent an der Gewista beteiligt. Die Plakate kosten nach den den Grünen bekannten Tarifen für 14 Tage rund 100.000 Euro.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Tel.: 01/4000 81800
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0002