SPÖ Kaiser: Politische Einfärbung der KABEG geht weiter

Laut Medienberichten soll der Personalstand in der KABEG mit FPK-Vertrauten weiter erhöht werden. Die SPÖ Kärnten fordert Aufklärung.

Klagenfurt (OTS) - "Mit dem neuen KABEG-Gesetz hat sich die FPK/ÖVP-Koalition das richtige Werkzeug geschaffen, um in der KABEG politische Einfärbungen vorzunehmen", kritisiert SPÖ-Landesvorsitzender LHStv. Peter Kaiser nach Medienberichten heute.

Noch im Personalausschuss vergangene Woche sprach KABEG-Chefin Ines Manegold von drei zusätzlichen Verträgen, jetzt werden Stimmen laut, wonach noch weiteres Personal aus dem Dunstkreis von KABEG-Aufsichtsratsvorsitzendem FPK-Kurt Scheuch die Beschäftigtenzahl weiter nach oben treiben soll. "Im Ausschuss wurde beschwichtigt, die nötige Transparenz fehlt aber in Wirklichkeit völlig. Ich fordere Aufklärung", so der Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent der erst gestern wieder ein Projekt vorstellte, das zeigt, wie gute Gesundheitspolitik aussehen kann.

Mit dem Kompetenznetz Herzinfarkt Kärnten konnte die Krankenhaussterblichkeit des akuten Herzinfarkts in den vergangenen zehn Jahren von 14.9 Prozent auf 3,5 Prozent (bei zeitgerechter Herzkatheterbehandlung) höchst signifikant verringert werden. "Möglich macht dies das engstens geknüpfte Kompetenznetzwerk, das von der Ersthilfe bis hin zu den Herzkatheter-Labors reicht und von großem Vertrauen zwischen den dort Beschäftigten geprägt ist", schließt Kaiser.

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