SP-Wagner: Beste Versorgung pflegebedürftiger Menschen steht an erster Stelle

Wien (OTS/SPW-K) - "Pflegebedürftige Wienerinnen und Wiener werden nicht einfach aus dem Spital entlassen, um Kosten zu sparen, ohne zu schauen, wie sie danach versorgt werden. Es geht darum, den pflegebedürftigen Menschen bestmögliche Betreuung zu bieten", erklärte der Vorsitzende des Gesundheits- und Sozialausschusses, SPÖ-Gemeinderat KR Kurt Wagner heute, Freitag, zum in den Medien kursierenden Rechnungshof-Rohbericht. Dazu merkte Wagner an: "Die Zahlen des Rechnungshofs sind eine Hochrechnung, real warten rund 120 Menschen in den Spitälern der Stadt auf einen Pflegeplatz, Tendenz seit Jahren sinkend." Wagner weiter: "Schade ist, wie wenig sich die grüne Gesundheitssprecherin Sigrid Pilz sonst für das Thema Pflege interessiert. Sonderbar ist daher, dass sie die einzige politische Vertreterin ist, die bislang im Rahmen der Berichterstattung Erwähnung fand."

"Wien hat in den letzten Jahren ernsthaft am Abbau von Akutbetten gearbeitet. Niederösterreich und Tirol hingegen haben Akutbetten ausgebaut", so Wagner. Darüber hinaus sei Wien das einzige Bundesland, dass neben Verschiebungen aus dem Akutbereich von über 300 Betten den Pflegebereich noch darüber hinaus ausbaue. Mit dem Neubau von Pflegewohnhäusern bis 2015 wird die Zahl der Pflegeplätze von derzeit 9.100 auf 10.000 erhöht. Gleichzeitig gibt es eine stete Steigerung beim Angebot an mobilen Diensten. "Würde Niederösterreich die gleiche Leistung an mobilen Diensten anbieten, müsste es die Leistungen um 41 Prozent steigern", stellte Wagner klar.

Unabhängig davon arbeiten die städtischen Spitäler und der Fonds Soziales Wien intensiv daran, die Zahl der Menschen, die in Spitalsbetten auf einen Pflegeplatz warten, zu reduzieren, was in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gelungen ist. Dabei passt nicht jeder Pflegeplatz für jeden Menschen, da die Bedürfnisse verschieden sind. So vermittelte der Fonds Soziales Wien allein 2009 Pflegeplätze für rund 3.900 WienerInnen, davon haben 3.000 einen Platz in ihrer Wunschpflegeeinrichtung bekommen. "Das zeigt, dass die Bedürfnisse der WienerInnen an erster Stelle stehen", verdeutlichte Wagner abschließend. (Schluss)

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