SP-Krotsch ad VP-Ulm: Holzhammer-Methode ist nicht gefragt

Wien (OTS/SPW-K) - "Viele Maßnahmen im 7-Punkt-Programm zur Regelung der Straßenprostitution klappen sehr gut", hält die Wiener SPÖ-Frauensekretärin Mag. Nicole Krotsch fest, "Nur Herrn Ulm kann es anscheinend wieder einmal nicht schnell genug gehen. Das von Experten ausgearbeitete Maßnahmenpaket wurde zunächst von allen Fraktionen begrüßt. Dabei war von Anfang an klar, dass die Maßnahmen nicht sofort wirken. Aus diesem Grund wurde auch eine halbjährige Laufzeit festgelegt, in der die Wirksamkeit der Maßnahmen erhoben wird." Erfolge des Programms zeigen sich auch bereits deutlich. Die Sozialarbeit, die Sprechstunden und die Hotline für AnrainerInnen ( 0676 88 666 222) werden sehr gut angenommen. "Dank der erfolgreichen Kooperation mit der Polizei, die ihre Präsenz in den betroffenen Gebieten verstärkt hat, spüren die Anrainerinnen und Anrainer bereits eine Entlastung. Das wissen wir auch zahlreichen Rückmeldungen", stellt Krotsch richtig.
"Wenn Herr Ulm das Programm bereits nach einem Bruchteil der vereinbarten Laufzeit schlechtredet, so hat das vermutlich weniger mit -wie auch immer geartetem- Engagement als viel mehr mit dem nahenden Wahltermin zu tun", vermutet Krotsch. Die Vorgangsweise bleibe jedenfalls so, wie ursprünglich festgelegt. Der Feldversuch zur Verlagerung der Straßenprostitution werde ein halbes Jahr laufen und danach evaluiert. Die Erkenntnisse aus diesem Feldversuch werden im Anschluss in die Novelle des Prostitutionsgesetzes, die bereits in Ausarbeitung ist, einfließen.
"Sensible Materie erfordert eine durchdachte Vorgehensweise und manchmal auch ein bisschen Geduld", sagt Krotsch, "Darüber hat sich Herr Ulm, der offenbar die Holzhammer-Methode bevorzugt, anscheinend noch keine Gedanken gemacht" (Schluss)

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