Industrie zu AK: Unternehmen stehen zu Lehrlingsausbildung und Zuwanderung

IV-Vize-GS Koren: Gerade Industrie hat im schwierigen Krisenjahr 2009 Lehrlingsstand fast gehalten - Geht nicht um mehr, sondern richtige Zuwanderung

Wien (OTS/PdI) - "Für Polemik ist die Frage der Lehrlingausbildung zu wichtig", sagte der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Peter Koren heute, Freitag, zu den jüngsten Aussagen seitens der Arbeiterkammer (AK). "Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Die Unternehmen stehen zu ihrem Commitment bei der Lehrlingsausbildung. Gerade in der Industrie wurde im so schwierigen Krisenjahr 2009 der Lehrlingsstand fast gehalten. Eine aktuelle Umfrage der IV zeigt überdies, dass ein hoher Prozentsatz gerade der ausbildungsintensiven Unternehmen sogar davon ausgeht, dass die Zahl der Lehrstellen 2010 und 2011 zunehmen wird", stellte Koren klar.

Zu den Aussagen der AK hinsichtlich Zuwanderung und Lohndumping erklärte Koren, "wir brauchen beides: Lehrlingsausbildung und Zuwanderung. Als Rahmen gibt es Kollektivverträge in Österreich, zweitens bezahlt insbesondere die Industrie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überdurchschnittlich gut". Zahlreiche heimische Arbeitsplätze würden ohne qualifizierte Zuwanderung wegfallen. "Überdies geht es - wie schon mehrfach klargestellt - nicht um mehr, sondern um die richtige Zuwanderung. Dies ist erforderlich und sinnvoll für die demografische Entwicklung, den Industrie- und Arbeitsstandort und damit die Beschäftigung in Österreich", betonte Koren.

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