Brauner: Forschung in der Bim

Stadt Wien präsentiert Forschungsbim anlässlich des Wiener Forschungsfests 2010

Wien (OTS) - Das dritte Wiener Forschungsfest findet heuer am Samstag, 18. und Sonntag, 19. September, auf der Kaiserwiese und im Riesenrad des Praters statt. Einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommen Interessierte schon ab Mitte August, wenn die "Forschungsbims" ihre Fahrten antreten. Die gebrandeten Niederflurwagen der Wiener Linien sollen die WienerInnen nicht nur auf das Forschungsfest aufmerksam machen, die Linien 1 und O transportieren die BesucherInnen auch direkt dorthin. Außerdem ist die Forschungsbim auf den Straßenbahnlinien 6, 67, 71 und D im Inneren mit Bildschirmen ausgestattet und bietet spannende Facts rund um die Wiener Forschungslandschaft. Die Forschungsbims fahren noch bis zum Ende des Forschungsfests durch zehn Wiener Bezirke.

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wiener Linien, Michael Lichtenegger, INFOSCREEN Austria Chef Franz Solta und Claus Hofer, dem Geschäftsführer des ZIT, der Technologieagentur der Stadt Wien, einem Unternehmen der Wirtschaftsagentur Wien stellte Renate Brauner, Vizebürgermeisterin und Initiatorin des Wiener Forschungsfests heute eine der Forschungsbims vor: "Mit der Forschungsbim wollen wir die Neugierde der Wienerinnen und Wiener auf das Forschungsfest und natürlich für Forschung im Allgemeinen und den Standort Wien im Speziellen wecken", so Brauner. Relevant sei Forschung für alle, denn: "Unsere Wirtschaftskraft von morgen liegt in der Forschung von heute."

Forschung sichtbar machen

Claus Hofer, Geschäftsführer des ZIT, das für die Organisation des Forschungsfestes verantwortlich ist, ergänzt: "Forschungsförderung heißt für uns nicht nur Geldzuwendungen und Finanzierung, sondern auch das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Forschung nachhaltig zu schärfen." Das gelinge laut INFOSCREEN Austria Chef Franz Solta zum Beispiel durch ein spezielles forschungsorientiertes Programm auf den Infoscreens in der Forschungsbim, das bis zum Forschungsfest ausgestrahlt werde. Solta dazu: "Neugier ist der Treibsatz für Forschung und Entwicklung. Damit die Neugier nicht verkümmert, gehört sie ständig angeregt. Das muss eine Kernaufgabe von Medien sein. Mit speziellen Wissensformaten stellt sich INFOSCREEN - your city channel dieser Aufgabe seit Jahren. Das Programm für die Forschungsbim zu erstellen, ist uns daher Freude und Verpflichtung zugleich. Denn die Kreativität unserer Jugend zu fördern, ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen."

Forschung und Mobilität

Das Verhältnis der Wiener Linien zu Forschung beschreibt Geschäftsführer Michael Lichtenegger: "Forschung ist auch für die Wiener Linien ein wichtiges Thema. Derzeit arbeiten wir zum Beispiel am Forschungsprojekt "Ecotram". Dabei wird untersucht, wie wir den Energieverbrauch von Straßenbahnen für Heizung, Kühlung und Lüftung weiter reduzieren können. Schon jetzt verbrauchen die Öffis in Wien um 90 Prozent weniger Energie als der PKW-Verkehr." Immerhin transportierten die Straßenbahnen der Wiener Linien im Vorjahr fast 190 Millionen Fahrgäste und legten über 23 Millionen Kilometer zurück.

Mobilität spiele auch laut Gewista CEO Karl Javurek ebenso wie Forschung in unser aller Leben eine große Rolle. "Im urbanen Raum haben öffentliche Verkehrsmittel einen besonders hohen Stellenwert. Immer mehr Menschen nutzen die Öffis, deren Image sich in den vergangen Jahren extrem positiv entwickelt hat. Straßen- und U-Bahnen sowie Busse sind zudem perfekte Werbeträger mit beeindruckenden Kontaktchancen. Wir freuen uns, dass wir das Forschungsfest des ZIT und somit die Wiener Forschung mit einer Kampagne am ULF unterstützen können."

Fakten zum Forschungsfest

Nach dem Wiener Forschungsfest 2008 auf dem Rathausplatz, dem Forschungsfest on Tour 2009 findet am 18. und 19. September 2010 zum dritten Mal das Wiener Forschungsfest, diesmal auf der Kaiserwiese des Wiener Praters statt. Im Forschungszelt werden rund 50 Wiener Forschungsprojekte unter dem Motto "Wien. Meine Stadt 2020" gezeigt. Die Gondeln des Riesenrades werden von über 40 ForscherInnen in öffentliche Mini-Hörsäle verwandelt. In einem speziellen Programm können Kinder selbst in die Rolle von ForscherInnen schlüpfen und die Produkte und Projekte von morgen entwickeln.

Webtipp: zit.co.at (Schluss) lf

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