Neues Buch "Jörg und die Steiermark" präsentiert

"Kontrapunkt zu niederträchtiger Lügen- und Hetzkampagne gegen Freund und Mensch Jörg Haider"

Graz (OTS) - Die Grazer Buchverlegerin Marina Soral und der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz präsentierten heute in Graz das im SoralPRO-Verlag erschienene neue Buch "Jörg und die Steiermark". Auf 95 Seiten werden die vielfältigen Beziehungen zwischen dem verstorbenen Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Gründer Jörg Haider und der Steiermark dargestellt.

Der Zeitpunkt der Präsentation des Buches könnte "nicht besser gewählt sein". "Es ist ein bewusster und sehr sympathischer Kontrapunkt zur niederträchtigen Lügen- und Hetzkampagne gegen den Freund und Menschen Jörg Haider. Auch in der Steiermark haben tausende Menschen um Jörg Haider geweint und gerade jenen sind wir es auch schuldig, uns gegen die andauernde Verleumdung durch die altbekannten Haider-Hetzer zur Wehr zu setzen", so Gerald Grosz anlässlich der Präsentation.

"Die wenigsten wussten um seine besondere Beziehung zur Steiermark, dem Nachbarbundesland seiner geliebten Wahlheimat Kärnten. Sein Geburtsort Bad Goisern ließ ihn im steirisch/oberösterreichischen Salzkammergut aufwachsen, in frühester Jugend führten ihn seine Wege oft in die Steiermark und bis zu seinem tragischen Unfalltod 2008 fand er über die Pack in die grüne Mark. Von der Steiermark ging 1986 die Initiative aus, die Haider zum Nachfolger des erfolglosen Norbert Steger an der Spitze des Dritten Lagers in Österreich machen sollte. Es waren Steirer wie Michael Schmid, die Seite an Seite mit dem Schrecken für Rot und Schwarz das damalige Machtgefüge der 80er und 90er Jahre in Österreich veränderten. Und es war der steirische Prinz Erzherzog Johann, der als "absolutes Vorbild" Haiders galt. Haiders persönliche Beziehungen in die Steiermark waren vielfältig, spontane Auftritte mit Kärntner Chor bei Alt-Landeshauptmann Josef Krainers Geburtstag und dem gesungenen Kärntner-Lied "I hob Di gern" sind ebenso in Erinnerung, wie langjährige Freundschaften zum Fürstenfelder Unternehmer Harry Fischl", so Grosz bei der Buchpräsentation.

Interviewt wurden unter anderem Witwe Claudia Haider und Schwester Ursula Haubner, der ehemalige steirische ORF-Landesdirektor Dr. Günther Ziesel, Ex-Landesrat Dr. Gerhard Hirschmann, die steirischen Haider-Freunde und Wegbegleiter Michael Schmid und Harald Fischl und viele andere Steirerinnen und Steirer. Die Interviews führte Autorin Marina Soral. "Dieses Buch hat keine parteipolitische Schlagseite, sondern soll Jörg Haiders große Freundschaft zur und seine Beziehung in die Steiermark darstellen. Und Jörg Haiders Freunde kamen aus allen politischen Lagern, das war uns wichtig auch darzustellen. Es hat mir wirklich sehr viel Freude gemacht, dieses Buch gemeinsam mit Gerald Grosz zu entwickeln", so Soral.

"Es waren steirische AK-Funktionäre wie Rechberger und Zacharias, deren Skandale ihm mit Hilfe des von ihm erfundenen "Taferls" zum politischen Höhenflug verhalfen und die Regierung Vranitzky in die Enge zwangen. Die Steiermark diente Haider auch für unzählige vertrauensvolle Treffen und als Boden für politische Schachzüge: Das sogenannte "Spargelessen mit Alfred Gusenbauer", das für ein entspanntes Verhältnis zwischen der SPÖ und Haider sorgte, Regierungsgespräche mit Schüssel in den Weinbergen rund um Kitzeck und nicht zuletzt das "Knittelfelder Delegiertentreffen", das die ÖVP für Neuwahlen im Jahr 2002 nutzte. Für das Koralmprojekt, die Anbindung der Steiermark und Kärnten an internationale Verkehrswege, kämpfte er mit Waltraud Klasnic. Und es war die "Achse Kärnten/Steiermark", den er gegen Wien und die Bundesregierung in Stellung brachte. Und es war wieder steirischer Boden, die Grazer Stadthalle, in der er 2008 die Führung seines BZÖ wieder übernommen hat und den Startschuss für seinen letzten Erfolg, die Nationalratswahl 2008 gegeben hat. Es ist schön, dass dies nun in diesem Buch manifestiert ist", so Grosz weiters.

Zitate aus dem Buch:

"Ein absolutes Vorbild für mich ist der Erzherzog Johann, der als Präsident der Paulskirche, der verfassungsschöpfenden Versammlung des Jahres 1848 - obwohl er einem Herrscherhaus entstammt ist , als Revolutionär aufgetreten , der in seinem Heimatbereich in der Steiermark Sozialrevolutionäres geschaffen hat von dem letztlich Österreich bis heute zerrt und der ja auch im Herrscherhaus in Wien nicht gut gelitten war weil er eben Reformideen vertreten hat. Diese Persönlichkeit hat mich immer fasziniert, hat mich auch immer interessiert, ich habe auch viel gelesen über ihn. Das sind jene Reformgeister die auch dauerhaftes schaffen"

Jörg Haider über den steirischen Prinzen Erzherzog Johann im ORF

"Gerald Grosz ist jemand, der durch seine bisherige Arbeit
die politischen Tücken kennt und mit seinem Engagement, seinem Einsatz, seiner sozialen Kompetenz und seiner jugendlichen Kraft eine gute politische Option für die Steiermark ist."

Jörg Haider über Gerald Grosz, am 5.6.2005 in Hartberg

"Der Harry ist aus demselben Holz wie ich und hat dieselben Ideen"

Jörg Haider über Harald Fischl 2005 in Fürstenfeld

Steirer über Jörg:

"Seit Bruno Kreisky hat es keinen Politiker gegeben, der so beliebt, genauer gesagt: sogar geliebt war wie Jörg Haider"

Gerhard Hirschmann im Carinthia-Buch "Jörg Haider - Mensch, Mythos, Medienstar"

"Jörg Haider war sicher eine der charismatischsten Persönlichkeiten in der österreichischen Politik in den letzten Jahrzehnten, ein anerkannter Landeshauptmann-Kollege in Kärnten, der auch wirklich viel in den letzten Jahren für den Süden Österreichs gemacht hat." Franz Voves über Jörg Haider am 11.10.2008

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