Kapellari: Jesus ist auch für heutige Jugendliche ein "Magnet"

Grazer Bischof zum Auftakt der Jugendwallfahrt nach Mariazell

Mariazell, 13.08.10 (KAP) Zu einem "vollen Leben" aus christlichem Glauben hat der Grazer Bischof Egon Kapellari die Jugend ermutigt. Jesus Christus möchte, "dass ihr nicht irgendwie, sondern voll leben könnt", sagte Kapellari am Freitag während der Jugendwallfahrt nach Mariazell. Dazu gehöre, dass Religiosität nicht nur in einem "flüchtigen Kontakt", sondern in Einübung und "Training" entfaltet wird.

In seiner Predigt vor jungen Christen aus der Steiermark und Kärnten zum Motto "Voll leben" der Jugendwallfahrt nach Mariazell legte Kapellari den jungen Pilgern das "immer aktuelle Wort" der Gottesmutter bei der biblischen Hochzeit in Kana ans Herz: "Was er -Christus - euch sagt, das tut!"

Die drei Tage der Jugendwallfahrt nach und in Mariazell sollen nach den Worten des Bischofs eine "Zeit zum Schauen auf Christus" sein, zum Gebet und Hören auf sein Wort in Beichte und Eucharistie.

Inmitten der anderen Weltreligionen zeige das Christentum einen besonderen Weg zum Leben - den Weg zum jungen Jesus Christus, stellte Kapellari fest: "Er war in den drei Jahren seines öffentlichen Wirkens so etwas wie ein ungeheurer starker Magnet. Er hat Menschen angezogen, die ein schwaches Leben gehabt haben: Kranke an Leib und Seele." Und er habe auch starke junge Leute angezogen, die sich "nicht mit einem durchschnittlichen Dahinleben abfinden" wollten: Kapellari nannte "Feuerköpfe" wie Jakobus und Johannes, später auch Paulus und Stephanus. Auch heute sei Jesus Christus "so etwas wie ein Magnet, der Menschen an sich zieht, damit sie als Freunde Christi immer mehr Mensch, auch immer mehr Mitmensch werden können".

Die Kirche - "seine und unsere Kirche" - bilde ein weltweit ausgespanntes "Magnetfeld". In manchen Ländern ist die Kirche nach den Worten des Bischofs ganz lebendig, anderswo - etwa in Österreich - gebe es manche Ermüdungen und Schwächen. "Es gibt aber auch ungemein viel Leben in der Kirche, und das ganze Land lebt davon", betonte Kapellari.

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