BZÖ-Ebner: ÖVP geht es nur um machtpolitische Kontrolle über die Lehrer

BZÖ will alle Lehrer in Bundeskompetenz und einheitliches Dienstrecht

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner kritisierte
heute bei einer Pressekonferenz in Wien angesichts des derzeitigen ÖVP-SPÖ-Chaos rund um die Bundes- und Landeslehrer massiv, dass "es der ÖVP nur um die völlige machtpolitische Kontrolle über die Lehrer geht". Als Unternehmensberater stelle es ihm "die Haare auf", wenn der Bund für die Lehrer zahle, aber die Länder entscheiden. Das sei typisch dafür, woran das österreichische System kranke. Nicht umsonst habe Österreich ein um ein Drittel höheres Steuerniveau als die Schweiz. "Wer zahlt, schafft an. Deshalb verlangt das BZÖ, dass alle Lehrer in die Bundeskompetenz kommen und ein einheitliches Dienst-und Besoldungsrecht mit einheitlichen Bildungs- und Qualitätsstandards umgesetzt wird", so Ebner.

Der Wunsch von Erwin Pröll, den Kompetenz-Schrebergarten der Länder im Bildungsbereich auszubauen, sei ein Versuch Reformen endgültig zu verhindern und den Einfluss der Lehrergewerkschaft zu erhalten. "Bei 20 Prozent Pflichtschulabgängern die nicht einmal sinnerfassend lesen und schreiben können, braucht es in Österreich Reformen und klare Verhältnisse. Alle Lehrer in Bundeskompetenz bedeutet auch die Abschaffung teurer und sinnloser Doppelstrukturen, wie die Landes-und Bezirksschulräte", so Ebner.

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