Korrektur zu OTS0068: Frauenberger: 10.000ste (statt 10.0000ste) "StartWien"-Modulbesucherin

Ägyptische Pädagogin Sherry Gerges zog wegen Ehe mit Österreicher nach Wien.

Wien (OTS) - Der Titel muss richtig lauten: Frauenberger:
10.000ste "StartWien"-Modulbesucherin

Die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger begrüßte und beglückwünschte heute Freitag die 10.000ste StartWien-Modulbesucherin. Frau Sherry Gerges stammt ursprünglich aus Ägypten. Sie ist ausgebildete Pädagogin und kam wegen ihres Ehemannes, der Österreicher ist, nach einem einjährigen Studienaufenthalt in den USA nach Wien.

StartWien ist das erfolgreiche und unlängst mit dem österreichischen Integrationspreis ausgezeichnete Niederlassungs- und Integrationsprogramm der Bundeshauptstadt.

"StartWien" - muttersprachliche Infos über Rechte und Pflichten gleich nach der Ankunft.

Mit "StartWien" werden NeuzuwanderInnen ab dem Tag der Einwanderung unterstützt, damit sie so rasch als möglich in Wien Fuß fassen, und zwar, was das Erlernen der Sprache, den Jobeinstieg, die Bildung der Kinder, die Wohnsituation sowie ein gutes Zusammenleben betrifft. Persönliche Beratung, ein Bildungspass und unterschiedliche Info-Module in 15 Sprachen - der Besuch von mindestens drei Modulen ist Voraussetzung zum Einlösen des Wiener Sprachgutscheins - sind die wesentlichen Eckpunkte des Programms. Die Infomodule finden jeden zweiten Samstag eines Monates in der VHS Favoriten von 14 und 18 Uhr statt und werden dabei von durchschnittlich 450 Personen besucht.

"StartWien" ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung eines guten und respektvollen Miteinanders zwischen zugewanderten WienerInnen und jenen, die schon seit Generationen hier leben.

Erfolgsbilanz - fast 90 Prozent der NeuzuwanderInnen von Beginn an erreicht.

Wie erfolgreich das Programm ist, zeigt auch die aktuelle Gesamtbilanz.
Vom Projektbeginn Anfang Oktober 2008 bis einschließlich Ende Juli 2010 haben insgesamt 5.000 Personen einen Wiener Bildungspass zur Erfassung der Integrationsschritte beim Startcoaching erhalten. Davon waren rund 58 Prozent Frauen und rund 41 Prozent Männer. Die angedockten Infomodule, in denen auch die wichtigsten Spielregeln des Zusammenlebens vermittelt werden, haben mit Frau Sherry Gerges die 10.000ste Teilnehmerin zu verzeichnen. In Prozenten ausgedrückt:
Gleich nach Einführung von "StartWien" wurden schon 75 Prozent der NeuzuwanderInnen erreicht, 2009 waren es rund 83 Prozent und heuer sind es sogar fast 90 Prozent.

NeuzuwanderInnen wollen so rasch als möglich Deutsch lernen und sagen deutlich "JA" zu Wien.

Dazu Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger: "Die Menschen, die zu uns kommen, sagen also ganz deutlich "JA" zu Wien!" Untermauert wird das übrigens auch durch eine Befragung der TeilnehmerInnen von "StartWien". An erster Stelle steht für sie , so rasch als möglich Deutsch zu lernen und gut mit den WienerInnen zusammenzuleben. Und sie beurteilen, wie auch Frau Gerges, das Angebot von "StartWien" extrem positiv: "Die ersten Informationen über das Leben hier und der empfohlene Deutschkurs haben mir sehr geholfen, mich besser zu orientieren. Besonders gut hat mir das Modul "Zusammenleben" gefallen. Da ich hier wahrscheinlich mein ganzes Leben lang bleiben werde, ist es - neben Deutschkenntnissen - für mich besonders wichtig zu wissen, wie die Menschen in Wien wirklich leben und wodurch sich ihr Leben von jenem in meinem Herkunftsland unterscheidet," sagt Sherry Gerges.

60 Prozent der NeuzuwanderInnen wie Sherry Gerges sehr gut qualifiziert.

Übrigens zeigt das Beispiel von Frau Gerges auch deutlich, wie sich das Bild der ZuwanderInnen in den letzten Jahren verändert hat. Wie Sherry Gerges sind 60 Prozent der NeuzuwanderInnen sehr gut ausgebildet, weiß die Integrationsstadträtin. "Und von diesem Potenzial, gerade auch der Mehrsprachigkeit, profitiert der Wiener Wirtschaftsstandort und damit wir alle." Frauenberger kündigte aufgrund der steigenden Migration aus EU-Staaten außerdem den Ausbau des "StartWien" Programms für EU-BürgerInnen an. Denn, so Frauenberger, auch eine Bulgarin/ein Bulgare muss Deutsch lernen und sich bei uns orientieren können." Damit soll eine Neuauflage der GastarbeiterInnenproblematik von Beginn an verhindert werden.

Frauenberger abschließend: "Das integrationspolitische Ziel Wiens ist es, in Vielfalt respektvoll zusammenzuleben und eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Getragen von einer klaren Haltung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Wien erkennt daher die Vielfalt als Chance und unverzichtbares Potenzial für eine sozial gerechte Zukunft, von der alle profitieren. "StartWien" ist Garant dafür, dass Wien durch Vielfalt gewinnt." (schluss) gph

Bildmaterial zu dieser Aussendung ist in Kürze unter www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

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