FPÖ-Matiasek: Tierschutzpartei ist ein Beweis für schwere Defizite im Wiener Tierschutz

FPÖ-Tierschutzsprecherin setzt auf positive Signalwirkung

Wien (OTS/fpd) - Grundsätzlich sei die Gründung der prominent besetzten Tierschutzpartei MUT zu begrüßen, so die Wiener FPÖ-Tierschutzsprecherin LAbg. Veronika Matiasek, wenngleich eine politische Partei ein weitaus größeres Spektrum aufweisen müsse. Allein, dass es aber zu dieser Initiative gekommen sei, zeige die massiven Defizite im Wiener Tierschutz deutlich auf, so Matiasek. Darüber könnten auch die hektischen Aktivitäten der SPÖ im Hinblick auf die kommende Wahl nicht hinwegtäuschen.

Trotz Stadträtin Frauenbergers 7-Punkte-Programm für die Fiaker gäbe es in diesem Bereich noch viel zu tun. Das beginne bei der Ausstattung der Standplätze, betreffe die ausufernde Konzessionsvergabe sowie den Umstand, dass "schwarze Schafe" unter den Betreibern ihre Geschäfte weiterführen dürften. Im Sinne des Tierschutzes müsse viel mehr auf das Wohlergehen der Pferde geachtet werden. Nur jene Unternehmer sollen fahren dürfen, die ihre Betriebe bestens führen. Matiasek fordert daher einmal mehr ein offizielles "Gütesiegel" für Fiakerunternehmer in Wien.

Ungelöst sei nach wie vor die Causa "Tierschutzhaus". Auch wenn nun Sanierungsmaßnahmen angelaufen sind, so fehle die Bereitschaft der Stadt, ein entsprechendes Grundstück für ein dringend notwendiges Haus nach neuesten Standards zur Verfügung zu stellen. Das notwendige Know-how sowie die Mittel für die Gebäude wären beim Wiener Tierschutzverein vorhanden, es brauche nur den Willen der Stadt Wien, mahnt Matiasek eine entsprechende Entscheidung der Verantwortlichen ein.

Dritter, ganz gravierender Punkt, wo die Wiener SPÖ-Stadtregierung in puncto Tierschutz voll versagt habe, sei der "Kampfhunde-Führschein". Dieser sei sicher kein taugliches Mittel, die zweifellos bestehenden Probleme, die es im Zusammenhang mit verantwortungsloser und unsachgemäßer Hundehaltung in Wien gäbe, zu beheben. Der "Erfolg" dieses Wahlschmähs zeige sich vor allem in der steigenden Zahl der so genannten Kampfhunde, die im Tierschutzhaus abgegeben werden, als auch in einer offen zur Schau gestellten Hundefeindlichkeit, die verstärkt Platz greife. Die FPÖ habe diese völlig missglückte Initiative der SPÖ von Anfang an abgelehnt und sich für einen positiven Zugang, um Verbesserungen in der Hundehaltung zu erwirken, stark gemacht. Darüber hinaus werde der "Kampfhunde-Führschein" von unabhängigen Expertinnen und Experten entschieden abgelehnt.

Der Tierschutz besitze, so wie der Natur- und Umweltschutz, in der Freiheitlichen Partei einen hohen Stellenwert. Am Zugang zu diesen Themen lasse sich die Haltung einer Gesellschaft messen, ist Matiasek überzeugt und bekräftigt gleichzeitig, sich in ihrer Funktion als Tierschutzsprecherin der Wiener Freiheitlichen weiterhin konsequent für unsere Mitgeschöpfe einzusetzen. (Schluss) hn

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