FPÖ-Kickl zu Marin: Wenn es Herrn Marin lieber ist: Dann halt "Gefälligkeitsstudie"

Rufschädigend, weltanschaulich der Sozialdemokratie nahe zu stehen?

Wien (OTS) - "Wenn es Herrn Marin lieber ist, zieht die FPÖ die Bezeichnung "angebliche Studie" für seine und anderer Veröffentlichung zum Thema Wiener Sozialsystem zurück und verwendet stattdessen den Terminus "Gefälligkeitsgutachten", den ja auch die ÖVP in diesem Zusammenhang zur Anwendung gebracht hat", meinte heute FPÖ-Generalsekretär Kickl zur etwas gekünstelt wirkenden Aufregung eines der Studienautoren.

Wenn Herr Marin als jahrzehntelang mit dem politischen Geschehen in Österreich Vertrauter am Beginn der heißen Phase des Wiener Wahlkampfes eine solche Studie, finanziert aus Steuermitteln, im Auftrag von und abgerechnet mit der von der SPÖ mit absoluter Mehrheit regierten Stadt Wien publiziere, dürfe er sich nicht wirklich wundern, wenn er den Vorwurf ernte, den Roten in die Hände zu arbeiten. Schließlich sei davon auszugehen, dass die SPÖ-Wien durchaus politische Interessen mit der Erstellung und Veröffentlichung der Studie verfolge, so Kickl weiter. Der Erfüllung der Kriterien der Unabhängigkeit und Objektivität sei die gewählte Vorgangsweise jedenfalls weder von Seiten des Auftraggebers noch von Seiten des Auftragnehmers her nicht wirklich zuträglich. Man sei jedenfalls gepannt, ob jetzt alle, die den Begriff eines "Gefälligkeitsgutachtens" verwendet hätten, geklagt würden.

Dass es aus der Sicht von Herrn Marin rufschädigend und gar beleidigend sein solle, jemanden - wenn auch in journalistisch zugespitzter Art und Weise - durch die Verwendung des Begriffs "knallrot" als weltanschaulich weitgehend der Sozialdemokratie nahestehend zu bezeichnen, sei eine interessante Interpretation von Herrn Marin, die insbesondere die Verantwortlichen in der SPÖ aufhorchen lassen werde, schloß Kickl.

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