BZÖ-Petzner zu roter Misswirtschaft bei Kärntner Druckerei: Weniger Mitarbeiter, mehr Umsatz und trotzdem immer höhere Verluste

Petzner legt Unterlagen vor - Strafrechtliche Relevanz und Verantwortung prüfen - Hypo stockte Kredit trotz abzeichnender Insolvenz auf

Klagenfurt (OTS) - Mit internen Unterlagen in der Hand hat der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner heute in einer Pressekonferenz die rote Misswirtschaft bei der pleite gegangenen Kärntner Druckerei angeprangert und Konsequenzen für die Verantwortlichen gefordert. So geht aus den Unterlagen unter anderem hervor, dass die Kärntner Druckerei bei immer weniger Mitarbeitern und steigendem Umsatz trotzdem immer höhere Verluste machte. Und, dass offensichtlich die Hypo Alpe Adria noch im Jahr 2010 über eine Million Euro Kredit in das insolvente Unternehmen gepumpt hat.

So legte Petzner ein Dokument vor, dass die aktuelle Verschuldung der Kärntner Druckerei auf den Cent genau auflistet. "Per 31.05.2010 steckt die Kärntner Druckerei mit 8.576.461,80 Euro in den roten Zahlen. Und: Fast die gesamte Schuldenlast liegt bei der Hypo Alpe Adria. Das heißt, der Steuerzahler muss die rote Misswirtschaft in der Kärntner Druckerei tragen und die SPÖ hat Millionen-Verbindlichkeiten bei genau der Bank, auf die sie ständig mit dem Finger zeigt!" Besonders untersuchenswert ist dabei für Petzner die Tatsache, dass sich laut den KD-Unterlagen der Bau-Kredit für den Neubau am Südring von 450.363,38 Euro per 31.12.2009 auf 1.499.704,31 Euro per 31.5.2010 erhöht hat. Petzner: "Kreditgeber ist die Hypo Alpe Adria. Kranebitter muss also die Frage beantworten und die Verantwortung dafür klären, warum die Hypo einem Pleite-Betrieb noch einmal eine Million Euro nachwirft! Das ist auch von strafrechtlicher Relevanz." Aus den Unterlagen geht weiters hervor, dass die Kärntner Druckerei über ein Bankguthaben von 758.790,67 Euro verfügt, "dass sie freilich bei den roten Banken BAWAG und Bank Austria gebunkert hat. Das heißt: Die Schulden bleiben beim Steuerzahler und der Kärntner Hypo, das Vermögen wird aber bei den roten Freunden angelegt."

Schließlich werde das ganze Ausmaß der roten Misswirtschaft durch ein Dokument veranschaulicht, das Mitarbeiterzahlen, EGT und Umsätze auflistet. Petzner: "Der Umsatz ist von 14,5 Millionen Euro im Jahr 2002 auf 17,7 Millionen Euro im Jahr 2008 gestiegen. Zugleich haben die roten Bosse aber 64 Mitarbeiter von 2004 bis 2008 auf die Straße gesetzt und so die Zahl der Mitarbeiter von 207 auf 143 reduziert. Die Verluste jedoch sind immer höher geworden. (EGT 2008: Minus 0,92 Millionen Euro) Es haben also weniger Mitarbeiter für mehr Umsatz gesorgt und trotzdem haben die roten Bosse dem Unternehmen immer höhere Verluste bis hin zur Pleite beschert. Zugleich habe sich aber die roten Bosse gleich 14 Dienstkarossen von Chrysler bis BMW mit jährlichen Kosten von 75.000 Euro geleistet! Das ist das Werk der angeblichen Arbeiterpartei SPÖ! Arbeiter werden auf die Straße gesetzt, damit es sich die roten Bosse weiter gut gehen lassen können!"

Für den geschäftsführenden Kärntner BZÖ-Bündnisobmann geht es nun darum, die Verantwortung bei den Entscheidungsträgern der SPÖ zu klären, aber auch - wie bereits ausgeführt - innerhalb der Hypo für die im Jahr 2010 um eine Million erhöhte Kreditsumme. "Es besteht der Verdacht, dass seitens der Entscheidungsträger in der Kärntner SPÖ der Konkurs der Kärntner Druckerei aus politischen Motiven heraus bewusst verschleppt wurde und dadurch Betriebe aber auch der Steuerzahler geschädigt worden. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt muss daher hier aktiv werden," so Petzner. Schließlich gehe es aber auch um die Zukunft des Unternehmers und den Erhalt von Arbeitsplätzen: "Wenn eine Kärntner Lösung möglich ist, soll eine Kärntner Lösung getroffen werden und kein Verkauf an einen steirischen Sozialisten stattfinden, der bereits die Leykam ins Ausland verlegt und so viele Arbeitsplätze in Österreich vernichtet hat."

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