SPÖ Kaiser: FPK Scheuch als "Oberlehrer" völlig fehl am Platz

Schwere Versäumnisse freiheitlicher Bildungsreferenten seit 1999 bestrafen Kärntens Schüler. Bildungspolitische Forderungen der SPÖ als Nachhilfe.

Klagenfurt (OTS) - Scharfe Kritik an FPK-Bildungslandesrat Uwe Scheuch richtet der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Peter Kaiser. "Oberlehrer Scheuch ist als Bildungsreferent völlig fehl am Platz! Seine Aussagen und Forderungen, das Thema Bildung zur Gänze weg vom Bund hin zu den Ländern zu verlagern sind nicht nur völlig widersinnig sondern sollen offensichtlich von den fatalen Versäumnissen freiheitlicher Bildungspolitiker in Kärnten ablenken", so Kaiser.

Das Zukunftsthema Bildung müsste differenziert betrachtet werden und brauche eine klare Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern. Laut Kaiser wäre es sinnvoll, frühkindliche Bildungseinrichtungen wie Kindergärten dezentral zu organisieren, den Grundschulbereich von der 1. bis zur 4. Schulstufe in der Verantwortung der Länder zu belassen und die Bildungsverantwortung ab der 5. Schulstufe bis hin zu Berufsschulen, Fachhochschulen und Universitäten dem Bund zu überantworten.

"Um sinnvolle Einsparungen zu treffen fordern wir Abschaffung der Bezirksschulräte und der Bezirksschulinspektoren sowie eine Reduktion der Landesschulinspektoren, weiters die Eingliederung des landwirtschaftlichen Schulwesens in die Schulabteilung des Landes und die Wahrnehmung der Aufgaben des Landesschulratspräsidenten durch den Landeshauptmann bzw. den Landesschulreferenten", erinnert Kaiser an einen von der SPÖ eingebrachten Antrag im Kärntner Landtag.

Kaiser sieht diese Umsetzung dieser Forderungen auch aufgrund der Untätigkeit freiheitlicher Bildungspolitiker als dringender denn je.

Seit 1999 hätten es Scheuch und seine Vorgänger Martin Strutz und Jörg Haider verabsäumt auf gesellschaftliche Veränderungen und damit zusammenhängende neue bildungspolitische Anforderungen zu reagieren.

"Bildung und Ausbildung sind das wichtigste Kapital für die Zukunft unsere Kinder und Jugendlichen. Und das darf von Hobby-Bildungstheoretikern wie Uwe Scheuch nicht durch die Jagd nach einer schnellen Schlagzeile aufs Spiel gesetzt werden", mahnt Kaiser abschließend.

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