Rösch: Überwachung des Staates muß Grenzen haben!

Wien, 11-08-2010 (OTS/fpd) - Die ungeregelte Zuwanderung nach Österreich, unsere lasche Gesetzgebung sowie Rechtsprechung bringen die Österreicher dazu, eine Entwicklung ganz nach Metternich und Orwell hinzunehmen. Aus Angst werden Kameras in nahezu allen Bereichen des Miteinanders errichtet, um von Kreuzungen, Bürogebäudemauern, Firmeneingänge, über U-Bahn Stationen, Schulen und Parks, bis hin zu Geschäftslokalen, öffentlichen Institutionen und Polizeistationen alles überwachen zu können. Aber mit dem Anbringen der Geräte ist es nicht getan, denn im besten Fall kann man sich dann ansehen, wie das eigene Fahrrad vom Fahrradständer vor der Schule gestohlen wird - meist ohne Konsequenzen, denn durch den Personalraub bei der Exekutive gibt es viel zu wenige Polizisten auf der Strasse, so heute der Bundesobmann der freiheitlichen Arbeitnehmer, Bernhard Rösch.

Andererseits wundern wir uns und schütteln unser Haupt mit Unverständnis, wenn Jugendliche statt zu helfen oder zu handeln, unangenehme oder gefährliche Situationen filmen und diese dann in bekannten Onlineportalen veröffentlichen.

Wie lange wollen wir noch zusehen und diese Sammlung von biometrischer Daten, Fingerprints, Telefonmittschnitte, Allergien und Krankheitsbilder auf e-cards, Videoüberwachungen, Zahlungsmoraldaten tolerieren? Unsere Freiheit schwindet schrittweise unter dem Deckmantel einer scheinbaren Sicherheit, die objektiv jedoch nicht stattfindet.

Statt möglichst viele Informationen der Bürger zu sammeln und zu verknüpfen, sollten die Groß-EU-Reich-Befürworter von SPÖ-ÖVP lieber endlich ihre Arbeit machen und die Österreicher schützen, so Bernhard Rösch abschließend.

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