Meinl Bank zu Vorwürfen von Atrium 2: "Als Dienstleister für MEL immer im Rahmen des Rechts agiert"

Wien (OTS) -

  • Rückkauf von MEL Zertifikaten 2007 entsprach Jersey Recht
  • Landesgericht Wien hielt fest, dass keine Beweise vorliegen, die Julius Meinl in direkten Zusammenhang mit Rückkäufen von Mel Zertifikaten bringen
  • Hauptwohnsitz von Julius Meinl in Österreich - nicht in UK
  • Kritik an offensichtlicher PR-Aktion: Atrium möchte sich aus Verantwortung als Rechtsnachfolgerin der MEL stehlen

Die Meinl Bank weist die heute von Atrium geäußerten Vorwürfe klar zurück. Mit einer Schadenersatzklage im Umfang von EUR 2 Mrd. gegenüber Meinl Bank und Vertretern derselben lieferte Atrium heute ein Beispiel für eine durchsichtige PR Aktion, deren Ziel ist es ist, weitere Lösungen für MEL Anleger zu torpedieren, hieß es aus der Bank. Bank agierte im Rahmen des geltenden Rechts Atrium bezog ihre Vorwürfe konkret auf die Rückkäufe von MEL Zertifikaten im Jahr 2007. Hier hielt die Meinl Bank erneut fest, dass diese im Einklang mit allen relevanten Gesetzen durchgeführt worden sind. Dies wurde von einem Gutachten des zuständigen englischen Queens Council vom 14.08. 2007 bestätigt. Ebenso bestätigte der Unabhängige Verwaltungssenat Wien mit rechtskräftiger Entscheidung vom 22.1.2009 ausdrücklich, dass der Rückkauf von Zertifikaten nicht veröffentlichungspflichtig war. Auf die Möglichkeit von Rückkäufen wurde auch in jedem Kapitalmarktprospekt ausdrücklich hingewiesen. Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl: " Wie absurd die Vorwürfe sind zeigt auch dass sich Atrium selbst eklatant widerspricht: Atrium hat sowohl in einer Adhoc Meldung im Juni 2009 als auch im Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2009, der im April 2010 veröffentlicht wurde, klar festgehalten, dass der Rückkauf der Zertifikate im Jahr 2007 NICHT gegen Jersey Recht verstoßen hat. Dabei bezieht sich Atrium auch auf ein Rechtsgutachten, das im Vorfeld des Einstiegs im Jahr 2008 erstellt wurde und genau diesen Punkt untersucht hat. Überdies hat Atrium im Börseprospekt für das Listing in Amsterdam im September 2007, den die FMA geprüft und die niederländische Aufsichtsbehörde notifiziert hat, den stattgefundenen Rückkauf erläutert und jedwede Rechtswidrigkeit im Zusammenhang mit dem Rückkauf energisch zurückgewiesen. Atrium bezeichnete überdies London als Ort der Klageinbringung und führt an, das Julius Meinl dort seinen Wohnsitz hab. Dies ist falsch. Julius Meinl ist in Österreich hauptgemeldet und hat hier auch seinen Lebensmittelpunkt. Diese Tatsache wurde auch explizit vom Landesgericht Wien in einem Beschluss vom 5. Juli 2010 hervorgehoben. Ebenso stellte dieses Gericht im selben Beschluss fest, dass es - entgegen den Vorwürfen von Atrium, keine Beweise dafür gibt, die Julius Meinl in direkten Zusammenhang mit den Rückkäufen bringen. Peter Weinzierl abschließend:" Der Zweck der Aktion von Atrium ist klar erkennbar: Hier wird versucht, weitere Anlegerlösungen wie wir sie mit der Arbeiterkammer erfolgreich umsetzen zu torpedieren, weil sich Atrium einfach aus der Verantwortung als Rechtsnachfolgerin der MEL stehlen möchte." Weiterführende Informationen: Meinl Bank AG: Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate Finance, Fondsmanagement sowie private und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft, mit derzeit 19 eigenen Fonds. Die Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen Fundament, die Eigenmittel des Instituts sind mit 16% doppelt so hoch wie die gesetzlich vorgeschriebene Eigenmittelunterlegung. Damit ist die Bank für die Zukunft gut positioniert Rückfragehinweis:

Meinl Bank AG
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Thomas Huemer
Tel.: +43 1 531 88 - 203
e-mail.: huemer@meinlbank.com

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