SP-Krotsch: Kinderbetreuung - Marek stiehlt sich aus Verantwortung!

Wien (OTS/SPW) - "Flächendeckende, flexible Kinderbetreuung ermöglicht nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und unterstützt besonders Frauen im Berufsleben, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze. Diese Fakten beweisen, wie wichtig der weitere Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen ist. Familienstaatssekretärin Marek muss daher einer Finanzierung über das Jahr 2010 hinaus zustimmen. Wenn sie jetzt ihre Verantwortung auf die Bundesländer und besonders auf Wien abschiebt, dann ist das nur ein plumper Versuch, sich aus ihrer Verantwortung zu stehlen! Das ist inakzeptabel und beweist einmal mehr, dass Frau Marek weiterhin nicht in Wien angekommen ist. Denn hier wird der stetige Ausbau sehr ernst genommen!", bekräftige die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Krotsch am Mittwoch die Forderungen von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und des Wiener Bildungsstadtrats Christian Oxonitsch.****

"Scheinbar ist der Ausbau der Kindergartenplätze in Wien für die Wiener VP-Chefin nicht unterstützenswert", betonte Krotsch und verwies in diesem Zusammenhang auf die Zustimmung der ÖVP im Wiener Gemeinderat für den Gratiskindergarten und den Ausbau der Plätze. "Hiermit bestätigt die Wiener VP-Chefin Marek wieder mal ihren scheinheiligen Zick-Zack-Kurs - leere, reaktionäre Worthülsen lassen sich eben nur schwer mit einem modernen Farbenkleid tarnen. Diesen Versuch werden auch die Wienerinnen und Wiener durchschauen!", stellte Krosch fest.

Eine Verlängerung der Anstoßfinanzierung für Kinderbetreuung sei dringend notwendig, darauf habe Wien immer vehement hingewiesen:
"Wien hat die Bundesmittel voll ausgeschöpft und wir warten bereits seit längerem dringend darauf, dass Marek die Mittel des Bundes in diesem Bereich über 2011 hinaus verlängert!"

Zudem sprechen die Zahlen laut Krotsch für sich: Wien habe mehr als die Hälfte aller Krippenplätze Österreichs, durch den laufenden intensiven Ausbau bei den 0-3 Jährigen nähert sich Wien Ende des Jahres auch dem "Barcelona-Ziel" - einem Versorgungsgrad von über 30 Prozent bei den 0 bis 3-Jährigen, bei den 1- bis 3-Jährigen hat Wien bereits jetzt einen Versorgungsgrad von über 42 Prozent, und bis Ende des Jahres wird Wien insgesamt 6.500 neue Plätze seit Jahresbeginn 2009 geschaffen haben. "Marek sollte sich einmal mit diesen Zahlen vertraut machen und nicht bloß mit billiger Polemik argumentieren. Denn fest steht, in Wien ist der Kindergarten bereits erste Bildungsinstanz und wird stetig ausgebaut, damit alle Kinder die besten Bildungschancen erhalten können!", schloss Krotsch. (Schluss) nk

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