Lebensschritte: Pro Life Marsch 2010

Zu Fuß für die ungeborenen Kinder - die diesjährige Sommeraktion der Jugend für das Leben führt an die 40 jugendliche Lebensschützer zu Fuß von Graz nach Wien.

Linz (OTS) - Die Frage "Wie weit würdest du gehen, um ein Menschenleben zu retten?" motiviert die österreichische Lebensschutzbewegung Jugend für das Leben auch heuer wieder, für das Menschenrecht auf Leben durch Österreich zu marschieren. Der Pro Life Marsch führt dieses Jahr an die 40 jugendliche Lebensschützer von 16. bis 28. August von Graz nach Wien. Sie tragen eine lebenswichtige Botschaft zu Fuß durch ihr Heimatland: Die Forderung nach dem bedingungslosen gesetzlichen Schutz der ungeborenen Kinder von der Empfängnis an.

Im Vorfeld des Pro Life Marschs möchte Jugend für das Leben die Einwohner der Stadt Graz durch eine großangelegte Postsendung aufrütteln und auf den notwendigen Schutz der Ungeborenen aufmerksam machen. Im Zuge der Aktion Gute Hoffnung tragen Mitarbeiter von Jugend für das Leben in den nächsten Tagen bis zu 10.000 Infopakete an Grazer Haushalte aus.

Spuren der Solidarität mit den Ungeborenen hinterlassen

Kommenden Montag, den 16. August, startet der Pro Life Marsch mit dem Segen von Weihbischof Dr. Franz Lackner, der zum Auftakt des Lebensmarsches für die jungen Wanderer die Heilige Messe im Grazer Dom lesen wird. Im Rahmen des Pro Life Marsches werden die Jugendlichen in zwei Wochen tausende Schritte nach Wien gehen und dabei schmerzhafte Blasen, Hitze oder Regen und Übernachtungen mit Schlafsack und Isomatte in Kauf nehmen. Carina Broucek, Pressesprecherin von Jugend für das Leben, erklärt die Motivation:
"Durch Abtreibung sterben in Österreich jedes Jahr tausende Kinder. Außerdem leiden Mütter, Väter und andere Betroffene oft jahrelang an der seelischen Wunde, die eine Abtreibung verursachen kann. Diesem Leid wollen wir - buchstäblich - entgegengehen, indem wir der österreichischen Bevölkerung Mut machen, jeden neuen Menschen bedingungslos und mit Freude zu bejahen". Sie freue sich darauf, "auf dem Weg nach Wien sichtbare Spuren der Solidarität mit den Ungeborenen in unserem Heimatland zu hinterlassen".

Auf ihrem Weg in die Bundeshauptstadt lädt die Jugend für das Leben zu zahlreichen Vorträgen in verschiedenen Ortschaften ein, wo lebensschutzrelevante Themen beleuchtet werden und die Möglichkeit für Fragen und Diskussionen besteht.

Gute Hoffnung verbreiten

Auch im Vorfeld des Pro Life Marsches werden die engagierten Mitarbeiter der Jugend für das Leben aktiv und verteilen im Rahmen der Aktion Gute Hoffnung 10.000 Infopakete an Grazer Haushalte. Inhalt dieser Pakete ist das Modell eines 10 Wochen alten ungeborenen Kindes, anschauliche Informationen über die Entwicklung des ungeborenen Menschen und Hilfsangebote für Schwangere in Notsituationen. "Wir appellieren an die Empfänger, Zivilcourage zu zeigen und Schwangeren im Bekanntenkreis Mut zu ihrem Kind zu machen. Unserer Erfahrung nach entscheiden sich viele Mütter durch eine einzige helfende Person für ein Leben mit ihrem Kind", erklärt Carina Broucek, Pressesprecherin der Jugend für das Leben.

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