VP-Leeb: Einhaltung der Bildungsstandards macht Wahlkampf-Gag unnötig

Brauner will mit Initiative die eigenen Versäumnisse ausbügeln

Wien (OTS) - "Grundsätzlich ist es natürlich zu begrüßen", so die Wiener VP-Stadträtin Isabella Leeb, "wenn man arbeitslose Jugendliche unterstützt." Leeb ortet allerdings in der jetzigen Initiative ihrer SP-Kollegin Brauner, 200 Jugendlichen dabei zu helfen, ihren Hauptschulabschluss nachzuholen, einen bloßen Wahlkampf-Gag.

Der Grund: Rund 13 Prozent aller Wiener Hauptschüler schulen ohne einen Abschluss aus - mehr als doppelt so viele wie im Österreich-Durchschnitt und mehr als in jedem anderen Bundesland. Mit der Einhaltung der Bildungsstandards an den Pflichtschulen würde sich diese Quote senken lassen, Hauptschul-Absolventen hätten mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

"Warum lässt die Stadtregierung überhaupt zu, dass so viele Schüler ohne Abschluss ins Leben entlassen werden?", so Leeb. "Das hätte man schon von vornherein verhindern müssen, statt jetzt die Menschen an den Haaren aus dem Dreck zu ziehen." Leeb sieht in Brauners Initiative eine Scheinaktivität vor dem Wahlkampf, eine Verzweiflungstat der Roten, um von ihrer wirtschaftlichen Inkompetenz abzulenken. "Hier wird das Steuergeld mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen. Mit einem anständigen Schulsystem müssten nicht teure Maßnahmen getroffen werden, um Versäumnisse auszubügeln, die von Anfang an nicht passieren dürfen."

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