FP-Ebinger: Ausbau der Kinder- und Jugendrehabilitation dringend gefordert

Wien (OTS/fpd) - Endlich wird nun auch der Gesundheitsminister
aktiv und will gemeinsam mit den Ländern als Spitalserhalter und den Sozialversicherungen einen Rehabilitationsplan erstellen, wie seit Jahren von der Wiener FPÖ gefordert, zeigt sich der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger erfreut.

Besonders in der Kinder- und Jugendrehabilitation fehlen die notwendigen Einrichtungen. Rund 250 Kinder und Jugendliche erkranken in Österreich jährlich an Krebs und müssen sich langen und belastenden Therapien unterziehen. Trotzdem gibt es zurzeit in Österreich zwar ca. 7.000 Rehabilitationsplätze für Erwachsene, aber keine einzige familienorientierte Kinder- und Jugendrehabilitationseinrichtung, auch nicht in einer Großstadt wie Wien mit einem großen Einzugsgebiet. Der Regionale Strukturplan Gesundheit sieht, obwohl inzwischen von immer mehr Experten gefordert, keine derartige Einrichtung vor. Zudem existiert keine klare Regelung, wann ein Kind einen Leistungsanspruch auf Rehabilitation hat, kritisiert Ebinger.

Doch nicht nur krebskranke Kinder benötigen eine Rehabilitation. Auch junge Patienten mit neurologischen Schädigungen haben Rehabilitationsbedarf. Derzeit gibt es in Wien nur wenige Betten für neurologische Akutrehabilitation. Der tatsächliche Bedarf für Akut-und weiterführende Neurorehabilitationsbetten im Kinder- und Jugendbereich ist ungleich höher. Die zuständige Wiener Stadträtin verweist in unzähligen Anfragen und Anträge betreffend Ausbau derartiger Einrichtungen seitens der FPÖ auf ihre fehlende Zuständigkeit. Im Interesse der Kinder und Jugendlichen wäre hier mehr Aktivität seitens der Stadt Wien unbedingt notwendig, fordert Ebinger.

Sicher ist jedoch, dass der Ausbau der Kinder- und Jugendrehabilitation von dringender Notwendigkeit ist, dass Krankheitsverläufe positiv beeinflusst werden und damit Spitalskosten gespart werden können, schließt Ebinger. (Schluss) hn

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