Mungenast: "Wer wie Hasssänger Sizzla zur Ermordung von Schwulen aufruft hat in Österreich absolut nichts verloren!"

"Wiesen-Veranstalter Nova-Music darf Sizzla keine Bühne bieten!"

Wien (OTS/SK) - "Beim heurigen 'Sunsplash reloaded'-Festival am
28. August 2010 in Wiesen im Burgenland soll laut Veranstalter Nova-Music Entertainment einmal mehr der umstrittene und homosexuellenfeindliche jamaikanische Hasssänger Sizzla auftreten. Dass Sizzla, der schon seit Jahren gegen Schwule hetzt, beispielsweise in seinen Liedtexten 'Schwuchteln' droht zu erschießen, scheint den Veranstalter nicht zu stören. Anders lässt es sich nicht erklären, dass Nova-Music einem solchen Herrn eine Bühne bieten will. Ich bin schockiert", so Dominik Mungenast, Mitglied des Bundesvorstandes und stv. Wiener Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität). ****

"Sizzla hat zwar 2007 den sogenannten 'Reggae Compassionate Acta' unterzeichnet und sich mit diesem Dokument offiziell von Hass-Liedern distanziert, doch hat er schon längst seine Unterschrift mündlich widerrufen und auch gleich kundgetan, dass er weiterhin solche Lieder zum Besten geben wird. Ob da vorher oder nachher oder sonst irgendwann einmal ein Papier von einem solchen Hasssänger unterzeichnet wurde ist völlig unerheblich und es interessiert auch niemanden mehr, weil schlicht und ergreifend die Unterschrift das Papier nicht wert ist. Für mich steht jedenfalls eines fest: Wer wie Hassänger Sizzla zur Ermordung von Schwulen aufruft, hat in Österreich absolut nichts verloren und das sei auch dem Veranstalter in sein Stammbuch geschrieben", so Mungenast.

Wenn der Geschäftsführer von Nova-Music Ewald Johann Tatar diesen von einer fürchterlichen Geisteshaltung geprägten Hasssänger auftreten lässt, so reiht sich der Veranstalter indirekt in die Reihe jener ein, die offenbar nicht vor brutaler Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen zurückschrecken. Wir können nur an Nova-Music appellieren die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen und damit letzten Endes auch ein eindeutiges und wichtiges Signal an die lesbischen und schwulen Bürgerinnen und Bürger in diesem Land zu senden. Gegenüber dem Innenministerium fordern wir alle rechtsstaatlichen Mittel, insbesondere des Schengener Regimes auszunützen", so Mungenast abschließend. (Schluss) sm

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