VP-Korosec ad SP-Wagner: Niveaulose Kritik bringt Wien nicht weiter, Herr Kollege!

Vogt war als Pflegeombudsmann wichtiges Korrektiv für mehr Menschlichkeit in der Pflege

Wien (OTS) - Empört zeigt sich die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, über die herablassende Art und Weise, in der SP-Gemeinderat Wagner auf berechtigte Kritik des ehemaligen Wiener Pflegeombudsmannes Werner Vogt reagiert. "Ich halte es für eine Zumutung, dass der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses jemanden die Kompetenz abspricht, dem er nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen kann. Das zeigt für mich einmal mehr, wie unprofessionell man in den Reihen der Sozialdemokratie mit fachlicher Kritik umgeht."

Vogt habe nach wenigen Jahren als Pflegeombudsmann das Feld räumen müssen, weil er der SP-Stadtregierung zu kritisch war. Vogts profunde Arbeit sei ein wesentlicher Faktor gewesen, um die Pflegeversorgung in Wien menschlicher zu machen. "Dass man im Gesundheitsressort viel lieber einen 'pflegeleichten' und fügsamen Vertreter gehabt hätte, mag schon sein. Es ist unangenehm, wenn man für Fehlentwicklungen und Versäumnisse stets von kompetenter Stelle den Spiegel vorgehalten bekommt. Daran ist aber nicht Werner Vogt schuld, sondern Bürgermeister Häupl, der seine Gesundheitsstadträtin - egal ob seinerzeit Brauner oder jetzt Wehsely - schalten und walten lässt, statt sich um die zügige und professionelle Behebung bestehender Mängel zu kümmern", so Korosec. In der Geriatrie etwa habe die SP-Stadtregierung bis zum heutigen Tag an Großeinrichtungen am Rande der Stadt festgehalten, statt wohnortnahen kleinen Einheiten den Vorzug zu geben.

SP-Geheul bringt Wien nicht voran

Wagners wehleidige Raunzerei bringe Wien in der Gesundheitsversorgung keinen Millimeter voran, erklärt die VP-Gesundheitssprecherin. "Es wäre höchst an der Zeit, dass sich die Stadt Wien das vorhandene Wissen von Expert/innen wie Vogt endlich zunutze macht, statt mit unqualifizierten Äußerungen von eigenen Versäumnissen abzulenken. Die Wienerinnen und Wiener haben diese selbstgerechte Art der roten Stadtregierung schon lange satt und werden das am 10. Oktober in der Wahlzelle auch entsprechend kundtun", so Korosec abschließend.

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