Erinnerung an den Papst als Ministrant

Mini-Wallfahrer/innen wieder zuhause

Rom/Wien (OTS) - Mit einem Rucksack voller Erinnerungen und einem färbigen Tuch um den Hals sind die österreichischen Jungscharkinder von der internationalen Ministrant/innen-Wallfahrt zurückgekehrt.

Zur Audienz am Mittwoch war Papst Benedikt XVI. eigens aus seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo per Hubschrauber angereist. Ein farbenprächtiges Bild bot sich da am Petersplatz, denn als Erkennungszeichen für ihr Land trugen die rund 53.000 Ministrant/innen färbige Halstücher. Alleine 3.000 gelbe Tücher aus Österreich gab es zu sehen.

"Ich habe mit dem Hubschrauber schon den Petersplatz überflogen und all die Farben und die Freude gesehen, die auf diesem Petersplatz zugegen ist. So sorgt ihr nicht nur für eine gute Stimmung auf diesem Platz, sondern vermehrt auch die Freude in meinem Herzen", zeigte sich der Heilige Vater sichtlich gerührt. "All das erinnert mich an die Zeit, als ich selber Ministrant war."

Bereits am Vortag wurde im Rahmen der 50-Jahrfeier der internationalen Ministrant/innenvereinigung CIM eine Statue des Hl. Tarzisius enthüllt. Tarzisius wird als Schutzparton der Ministrant/innen verehrt. Später soll die Statue in den Katakomben von San Callisto aufgestellt werden. Zur Zeit der Christenverfolgungen war der Heilige am Weg dorthin erschlagen worden, weil er versucht hatte einer christlichen Gemeinde die Eucharistie zu bringen. Hier kann, so die Hoffnung des CIM, ein neuer Treffpunkt für Ministrant/innen aus der ganzen Welt entstehen.

Einen Appell an die Gemeinden richtete der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Haßlberger: "Macht was! Die Minis sind es wert!" Den jungen Wallfahrer/innen versprach er, dass "die Kirche auch eure Kirche sein will!"

Mit dem gemeinsamen Lied "Lasst uns ziehn zu den Quellen des Lebens" verabschiedeten sich die Jungscharkinder und reisten in ihre Heimatpfarren zurück - bis zur nächsten Internationale Miniwallfahrt 2015.

Über die Katholische Jungschar Österreichs

Die Katholisch Jungschar Österreichs (KJSÖ) wurde 1947 als Kinderorganisation der Katholischen Kirche gegründet. Mit etwa 90.000 Kindern zwischen 8 und 15 Jahren und mehr als 11.000 ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern ist die KSJÖ die größte Kinderorganisation Österreichs. Die Jungschar ist Trägerin der außerschulischen kirchlichen Kinderarbeit und Teil der Katholischen Aktion, der Laienbewegung der Kirche. Neben dem Engagement in den Pfarr-Kindergruppen und der Unterstützung von Ministranten und Ministrantinnen setzt sich die Jungschar als Interessensvertretung u. a. für die verfassungsrechtliche Verankerung von Kinderrechten ein. 1955 wurde mit der Dreikönigsaktion eine Spenden- und Hilfsaktion ins Leben gerufen. Die Jungschar unterstützt jährlich über 500 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in mehr als 40 Ländern.

Weitere Informationen: http://www.jungschar.at

Über CIM

Der CIM (Coetus Internationalis Ministrantium) ist eine internationale kirchliche Arbeitsgruppe, die sich für die liturgische Bildung und Spiritualität jener Laien einsetzt, die liturgische Dienste vollziehen.

Er bietet Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch über die liturgische Ausbildung und Praxis in den verschiedenen Ländern. Er fördert Kontakte und veranstaltet Studientagungen zur Koordinierung und Intensivierung der liturgischen Aus- und Fortbildung. Er wirbt um den Aufbau diözesaner Strukturen und fördert die Vernetzung von Verantwortlichen aus der Ministrantenseelsorge der Diözesen.

Weitere Informationen unter: http://www.minis-cim.net

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