SPÖ Schober: Rückwärtsgewandte Aussagen von FPK-Dobernig sind entbehrlich

SPÖ Kärnten weist neuerliche Ausgrenzung des Heimatdienstes und der Konsensgruppe bei Volksabstimmungsfeierlichkeiten durch FPK-Dobernig entschieden zurück.

Klagenfurt (OTS) - "Die sture und unversöhnliche Haltung gegenüber der Konsensgruppe und des Kärntner Heimatdienstes, wie sie FPK-Kulturreferent Dobernig bei den gestrigen Feierlichkeiten anlässlich 90 Jahre Volksabstimmung bei der Gurkerbrücke an den Tag legte, ist unverständlich", kritisiert 2. Landtagspräsident Rudolf Schober.

Anstatt in Minderheitenfragen den Dialog mit der Konsensgruppe zu suchen und mit allen ihren Verdiensten zu würdigen, bezeichnete Dobernig diese wörtlich als entbehrlich, um dies auch noch über den Landespressedienst zu bekräftigen.

"Das ist für einen jungen Menschen in einer hohen politischen Position unglaublich rückwärtsgewandt und engstirnig. Dass Dobernig in seiner Naivität auf solche Mittel zurückgreift, um aufzufallen, ist erschreckend. Zumal er nicht zu wissen scheint, was er damit auslöst", sieht Schober die Ausgrenzung alleine parteipolitisch motiviert.

Auch die SPÖ Kärnten würdigt die Verdienste unserer nicht mehr lebenden Vorfahren bei Gedenkveranstaltungen und unterstützt diese. "Jedoch muss unser Blick in einem erweiterten Europa des 21. Jahrhunderts auch in die Zukunft gerichtet sein", so Schober, der die FPK abschließend auffordert, sich einer fortschrittlichen und zukunftsorientierten Minderheitenpolitik auch in der Frage der zweisprachigen Ortstafeln nicht weiter zu verschließen.

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