Razborcan: VPNÖ hat die Bevölkerung in Sachen Nebenbahnen hinters Licht geführt

Viele Nebenbahnen hätten durchaus positive Zukunftsaussichten bei Modernisierung und Attraktivierung

St. Pölten, - (OTS/SPI) - "Die VPNÖ hat die niederösterreichische Bevölkerung in Sachen Nebenbahnen ganz klar hinters Licht geführt. Bei der Übernahme der Bahnen war von Zusperren und Auflassen keine Rede - ganz im Gegenteil sprach man hehre Worte über die 'Rettung der Bahnen' und 'Absicherung des Schienennahverkehrs auf hohem Niveau'. Unvergessen bleibt wohl das Zitat von LR Heuras, wonach man 'die Bahnen ja nicht übernommen hat, um sie zu sperren'. Wenige Monate danach sieht die Sache ganz anders aus. Die VPNÖ ist in Sachen Verkehrskompetenz deutlich schlechter als der Bund und die ÖBB - denn von den übernommenen 28 Bahnen und 630 Schienenkilometern sollen nur rund 90 Kilometer im Bahnbetrieb bleiben. So sieht's aus bei der VPNÖ - große Worte, nix dahinter - und die Bahnen sollen sterben", zeigt sich der Verkehrssprecher der SPNÖ, LAbg. Gerhard Razborcan, einmal mehr verärgert über den Heuras-Zusperrkurs der VPNÖ.****

Empört ist Razborcan auch über die Missachtung von klaren Entscheidungen des NÖ Landtags zu Nebenbahnen durch die VPNÖ. "Es gibt viele Resolutionen und gemeinsame Beschlüsse des Landtags über den Erhalt von Nebenbahnen, deren Modernisierung und Ausbau - von der ÖVP mitbeschlossen. Kaum hat sie es in der Hand, wirklich was zur Rettung der Bahnen selbst zu unternehmen, werden diese Beschlüsse einfach unter den Tisch gekehrt. Das ist eine grobe Missachtung des Landtags und ein Schlag ins Gesicht vieler Gemeinden, die sich seit Jahren für den Erhalt ihrer Bahnen einsetzen. Noch ist es nicht zu spät - Zusperr-Landesrat Heuras muss endlich in die Remise geschickt werden. LH Pröll ist aufgerufen, sich endlich einmal der Sache selbst zu widmen und mit ehrlichem Bemühen könnte so manche Bahn gerettet werden. Die Finanzmittel dazu sind da, bekommt doch das Land auch 95 Millionen Euro von Bund und ÖBB für die übernommenen Bahnen. Zusperren ist keine Lösung, zusperren ist ein Armutszeugnis der Verkehrspolitik der VPNÖ", so Razborcan.
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