FP-Mahdalik: VP-Parktürme anrainerfeindlich und stadtbildunverträglich

Baustopp für Ohrwascheln, Poller, etc. wäre sinnvoller

Wien (OTS) - Die gläsernen ÖVP-Parktürme würden gerade im dichtverbauten Gebiet eine Störung des Stadtbilds und zudem eine überteuerte Variante der Parkraumschaffung darstellen, kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik. Wenn die Stadt Wien auf verkehrstechnisch sinnlose Rückbauten wie übergroße Ohrwascheln oder willkürlich aufgestellte Poller verzichten und den Bau von Anrainersammelgaragen nicht weiter in Superzeitlupe durchführen würde, stünden den geplagten Autofahrern auch wieder mehr Stellplätze zur Verfügung.

Will die ÖVP ihre Parktürme etwa auf der Freyung oder Am Hof aufstellen? Solch krause Vorschläge kommen dann zu Stande, wenn der ÖVP-Planungssprecher den Verkehrsexperten gibt, weil der ÖVP-Verkehrssprecher nach seiner gloriosen Idee, das Hanappi-Stadion abzureißen, parteiintern kalt gestellt wurde.

"Schuster bleib bei deinem Leisten", kann man da nur sagen. Wenn die ÖVP die FPÖ-Initiativen gegen den fortgesetzten Parkplatzraub durch die SPÖ-Stadtplanung unterstützen würde, wäre den Wiener Autofahrern jedenfalls mehr gedient, so Mahdalik.

Die Beleuchtung der stadtbildzerstörenden Glastürme als Sicherheitsplus zu verkaufen, kann ebenfalls nur der Marek-ÖVP einfallen. Die Anrainer würden sich bei der Christl schön bedanken, wenn sie sich in einem von draußen hell erleuchteten Schlafzimmer zur Ruhe begeben!

Die Passanten brauchen das Licht nicht im 3. Stock sondern unten am Gehsteig. Zu wenig ausgeleuchtete Bereiche sollten daher mit zusätzlichen Laternen ausgestattet werden. Sündteure Glastürme wären für diesen Zweck doch eher ein finanzieller Overkill, meint Mahdalik und fragt sich, wie diese ÖVP wohl zu dem Ruf gelangen konnte, etwas von Wirtschaft zu verstehen. (Schluss)am

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