Korrektur OTS0078: ÖAMTC: Von Jänner bis Juni starben 244 Menschen im Straßenverkehr (Teil 1)

Im ersten Halbjahr sind 74 Prozent der Getöteten im Straßenverkehr Männer gewesen

Wien (OTS) - Im Absatz Unfallursachen müsste es richtig lauten:
"Nicht angepasste Geschwindigkeit: 35 Prozent" und nicht wie fälschlich veröffentlicht "Nicht angeschnallt: 35 Prozent".

Korrigierte Version somit: Im ersten Halbjahr 2010 kamen insgesamt 244 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. 74 Prozent der Getöteten waren männlich, 26 Prozent weiblich (Quelle: BMI). "Bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden zeigt sich ein unübersehbarer Trend: sie sind von Männern dominiert", stellt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger fest. Das spiegelt sich auch in der Unfallbilanz des Wochenendes wieder: Insgesamt kamen sechs Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben - fünf davon waren männlich.

Knapp 15 Prozent weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2010 als im Vorjahr

Was die erschreckenden Zahlen vom Wochenende nicht vermuten lassen, ist, dass die Unfallbilanz bis 31. Juni 2010 insgesamt eine positive Tendenz aufweist: "Österreichweit gab es um 15 Prozent weniger Verkehrstote als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Hält dieser Trend an, darf man erstmals auf eine Jahres-Gesamtzahl von unter 600 Personen hoffen", erläutert die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Seidenberger sieht das in einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren begründet: Die bessere Ausstattung der Autos, ein gut funktionierendes Notarzt- und Flugrettungssystem, die analytische Unfallforschung, regelmäßige Verkehrskontrollen, vermehrte Bewusstseinsbildung und auch der Mehrphasen-Führerschein tragen einen wesentlichen Teil zur verbesserten Unfallbilanz bei.

Todesursachen bei Verkehrsunfällen im 1. Halbjahr 2010

Nicht angepasste Geschwindigkeit: 35 Prozent
Vorrangverletzung: 16 Prozent
Unachtsamkeit: 11,5 Prozent
Überholen: 9 Prozent
Fehlverhalten Fußgänger: 5 Prozent
Übermüdung: 5 Prozent
Alkohol: 5 Prozent

Vergleich von getöteten Verkehrsteilnehmern im ersten Halbjahr 2010 zu 2009 im Bundesländerranking:

Burgenland: 6/13
Kärnten: 19/16
Niederösterreich 78/82
Oberösterreich: 55/66
Salzburg: 21/31
Steiermark: 33/38
Tirol: 17/16
Vorarlberg: 5/8
Wien: 10/17

(Forts.)

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