BZÖ-Huber: EU-Kommissar Hahn soll sich für Osttirol einsetzen

Platter soll sich ein Beispiel an Pröll nehmen

Innsbruck/Lienz (OTS) - "Osttirol zählt aufgrund der niedrigsten Kaufkraft Österreichs, der höchsten Abwanderungsquote Österreichs und dem seit Jahrzehnten angespannten Arbeitsmarkt zu einem wirtschaftspolitischen Randbezirk Österreichs", so der Osttiroler BZÖ-NAbg. Gerhard Huber. Die Gemeinden leiden unter einer hohen Verschuldung, sind kaum mehr in der Lage öffentliche Aufträge zu vergeben und die ÖVP-Osttirol schläft bzw. befindet sich auf einer Bildungsreise in China."Hibler als verantwortlicher Bezirksobmann der ÖVP soll endlich einmal Stellung zu den laufend vernichtenden Wirtschaftsdaten nehmen und den Osttirolerinnen und Osttirolern erklären, warum wir fast bei jeder Studie das Schlusslicht bilden", mahnt Huber ein. "Daran ist nicht nur, wie Dinkhauser behauptet, die Tiroler Landesregierung schuld, sondern auch die regionale, seit Jahrzehnten visionslose Kommunalpolitik der ÖVP Osttirol schuld", zeigt sich Huber überzeugt."Osttirol muss endlich die Rahmenbedingungen für Unternehmensansiedelungen schaffen und grüne Energietechnologien forcieren", appelliert Huber. "Und genau darum soll sich der ideenlose Platter und seine ideenlose Gefolgschaft in Osttirol ein Beispiel an Niederösterreichs Landeshauptmann Pröll nehmen und EU Kommissar Hahn in die Pflicht nehmen, fordert Huber. "Hahn habe lt. EU-Agenda die Pflicht, die Rahmenbedingungen in wirtschaftlich schwachen Regionen zu schaffen, um grüne Energietechnologien zu forcieren um damit in weiterer Folge Arbeitsplätze zu schaffen", erinnert Huber.

"Die Wahrscheinlichkeit, dass das Land Tirol, dem bis 2018 eine Rekordverschuldung von 2 Milliarden Euro droht, visionslosen und ideenlosen ÖVP Bürgermeistern mit ausgeprägtem Kulturinteresse für China, eine Anleihe gewährt, ist Science Fiction hat aber mit der politischen Realität nichts zu tun" so Huber.

"Ich werde mich daher als Osttiroler Nationalrat gemeinsam mit unserem neuen EU-Mandatar und Bürgeranwalt Ewald Stadler bei Hahn für die Osttiroler Gemeinden einsetzen, und im Gegensatz zur ÖVP den Worten Taten folgen lassen, damit der zu erwartende Finanzkollaps in Osttirol abgewendet wird", verspricht Huber abschließend.

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