FPÖ sammelt Unterschriften für gemeinsame Obsorge

Vorbild ist erfolgreiches Modell in der BRD

Wien (OTS) - Sehr zu begrüßen sei der nunmehrige eindeutige Vorstoß von Justizministerin Bandion-Ortner auch die Väterrechte bei unverheirateten Paaren zu stärken, zeigt sich FPÖ-Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer erfreut. Dass jedoch SP-Familienministerin Heinisch-Hosek hier auf der Bremse stehe, sei absolut nicht nachvollziehbar. Es scheine, als sei die sozialistische Ministerin in ihren Anschauungen irgendwie in der Vergangenheit steckengeblieben, denn das automatische Obsorgerecht für den Vater eines oder mehrerer Kinder sollte im dritten Jahrtausend eigentlich überhaupt nicht mehr diskutiert werden müssen - egal, ob verheiratet, nicht verheiratet, getrennt lebend oder geschieden.

Hofer bezieht sich bei seinen Positionen auf die zahlreichen Studien, die den betroffenen Kindern ausschließlich Vorteile bei gleicher Verantwortung und gleichem Zugang von Vater und Mutter für das Kind bescheinigen. Den Positionen der SPÖ, wonach Kinder in erster Linie der Frau/ der Mutter "gehören", könne man rein gar nichts abgewinnen, stünden ja auch keinerlei fachliche Erklärungen dahinter. Es scheine als handle Heinisch-Hosek hier emotional fehlgeleitet - solange es sich dabei jedoch um persönliche Empfindlichkeiten handle, solle sie diese Agenden Fachleuten überlassen, rät Hofer.

Hofer empfiehlt der Familienministerin jedenfalls in dieser Frage das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt der Betrachtungen zu ziehen, was ihr bedauerlicherweise etwas schwer zu fallen scheine. Ebenso verhalte es sich bei Henisch-Hosek anscheinend auch die Gerechtigkeit der Vätern betreffend. Aber auch eingefleischte Feministinnen hätten in der Position einer Familienministerin nun einmal eine große Verantwortung zu tragen und müssten Ideologie und überholte Einstellungen hintanstellen, so Hofer abschließend.

Norbert Hofer sammelt als Sprecher der Plattform Trennungsopfer im Rahmen einer Internetpetition unter www.gemeinsameobsorge.at Unterschriften für die gemeinsame Obsorge: "Ich hoffe sehr, dass sich letztendlich die Vernunft durchsetzen wird."

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