Heuras: Startschuss für neue Wege auf den NÖ Alpenbahnen

Bergstrecken bieten großes Potential für neue touristische Attraktionen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Unsere Bergbahnen sind touristische Juwele, deren Entwicklung dem Land Niederösterreich ein großes Anliegen ist", betont VP-Verkehrslandesrat Mag. Johann Heuras den Stellenwert der Mariazellerbahn, der Schneebergbahn und des Ötscherland-Expresses. Vor allem die Mariazellerbahn bietet mit ihren 21 Tunnels und 19 Viadukten spektakuläre Reiseerlebnisse einer Hochgebirgsbahn. Einen Entwicklungsschub verspricht Heuras für die lange Zeit vernachlässigte Schmalspurbahn: "Eine neue Fahrzeuggeneration auf der Mariazellerbahn bietet ab Herbst 2012 mehr Komfort und ein noch größeres Fahrterlebnis!"

Die Niederösterreichische Schneebergbahn zeigt schon seit Jahren vor, wie durch das Engagement des Landes die einst einstellungsgefährdete Bergbahn zu einem Top-Ausflugsziel entwickelt wurde. Bereits 1997 hat das Land NÖ in einer Kooperation mit den ÖBB Verantwortung für die Schneebergbahn übernommen. Seither ging es mit der Schneebergbahn steil bergauf.

Der Salamander, so werden die Zuggarnituren der Schneebergbahn liebevoll genannt, bringt alle Eisenbahn- und Naturliebhaber auf den höchsten Berg Niederösterreichs, den Schneeberg. Die beliebten Salamanderzüge oder der neue preisgekrönte Bergbahnhof sind nur zwei Meilensteine auf dem erfolgreichen Weg der Schneebergbahn, der durch das Engagement des Landes NÖ ermöglicht wurde. Mit einem neuen Fahrgastinformationssystem wird die Fahrt noch kurzweiliger, der neue Bergbahnhof auf 1.800 m Seehöhe bietet Komfort auf buchstäblich höchstem Niveau und ein neuer Salamander-Zug verkürzt die Wartezeiten für die Fahrgäste.

Als Geheimtipp unter den Bergbahnen in Niederösterreich zählt der Ötscherland-Express auf der Ybbstalbahn-Bergstrecke von Kienberg-Gaming nach Lunz am See. Die gemütliche Dampfbahn klettert von Kienberg-Gaming über einzigartige Trestlework-Brücken im Wildwest-Stil auf 700 m Seehöhe empor. Nach 17km Fahrt erreicht sie das idyllische Lunz, wo der Lunzer See zu einem erfrischenden Bad im kristallklaren Bergsee lädt.

Die Mariazellerbahn überwindet auf ihrer 84 km langen Fahrtstrecke von St. Pölten nach Mariazell über 600m Höhenunterschied, durchfährt 21 Tunnels und überquert 19 Viadukte. Der spektakulärste Abschnitt ist die Bergstrecke von Laubenbachmühle nach Mariazell. Mit insgesamt 7 Naturpark-Stationen von Winterbach bis Mitterbach wird das Natur-und Wanderparadies "Naturpark Ötscher-Tormäuer" optimal mit der Mariazellerbahn erschlossen. Besonders beliebt ist die Kombination einer Wanderung durch die wild zerklüfteten Ötschergräben mit einer Fahrt auf der Mariazellerbahn. Durch Bestellung des Landes NÖ werden heute schon eigene Wandererzüge ermöglicht, die die zahlreichen Sportbegeisterten zurück zum Ausgangspunkt ihrer Wanderung bringen. "In Zukunft werden die Fahrgäste die Fahrt noch bequemer in modernen, klimatisierten Zügen mit Niederflureinstieg genießen können. Während der Fahrt durch die wilde Natur im Angesicht des Ötscher wird ein modernes Fahrgastinformationssystem über die Besonderheiten der Strecke informieren", freut sich Landesrat Heuras schon auf die bevorstehenden Verbesserungen. "Wir wollen die gesamte Bergstrecke der Mariazellerbahn als alpinen, touristischen Erlebnisraum noch weiter entwickeln", so Heuras.

Weitere Informationen über Fahrpläne, Preise und Ausflugsmöglichkeiten mit den Alpenbahnen in Niederösterreich erhalten Sie bei der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H. NÖVOG unter www.noevog.at oder unter 02742 / 360 990.

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