FPÖ: Gesundheitspolitik muss jetzt auf Bevölkerungsprognosen reagieren

Belakowitsch-Jenewein und Hofer verlangen Plan für Krankenhäuser und Erhöhung der Pflegebetten

Wien (OTS) - Wenn sich die Prognosen der Statistik Austria bewahrheiten sollten und die Bevölkerung in ländlichen Regionen massiv schrumpft, während sie in den Städten explodieren wird, so müssen schon heute entsprechende Vorkehrungen im Gesundheits- und Pflegebereich getroffen werden. Die Effizienz von medizinischen Einrichtungen auf der einen und die Erreichbarkeit für die Menschen auf der anderen Seite müssen in einem sinnvollen Einklang stehen. So wird der Bedarf in den Ballungsräumen mit dem Bevölkerungswachstum ansteigen, in ausgestorbenen Landregionen aber wird der gegenteilige Effekt zu beobachten sein.

"Hier ist eine zukunftsweisende Gesundheitspolitik schon heute gefordert, zielführende Maßnahmen zu ergreifen, um die ohnehin begrenzten finanziellen Mittel auch wirklich sinnvoll einzusetzen", erklärt die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer ergänzt: "Es wäre hoch an der Zeit, endlich einen Plan für die bestehenden Krankenhäuser vorzulegen. Manche Standorte werden langfristig nur zu halten sein, wenn man die Kapazität an Pflegebetten erhöht. Die dafür vorhandene Infrastruktur in den Spitälern soll genutzt werden."

Die beiden FPÖ-Abgeordneten bezweifeln jedoch, dass der amtierende Gesundheitsminister der richtige Mann ist, um Jahre voraus zu denken. "Stöger schafft es nicht einmal, die maroden Kassen zu sanieren oder den bereits jetzt bestehenden Pflegenotstand zu überwinden", kritisiert Belakowitsch-Jenewein. "Die Meldungen über fehlendes Pflegepersonal überschlagen sich, und aus dem Gesundheitsressort kommt als Antwort eisiges Schweigen. Zukunftsweisende Politik verlangt den Mut, endlich zu arbeiten", so Hofer in Richtung Gesundheitsminister Stöger.

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