Schlangengift und Stinktier-Sekret: "tierische" Medizin kann gesund sein (mit Geräusch "Schlangen-Nest")

Baierbrunn (OTS) - Geräusch Schlangennest Mit Schlangen,
Skorpionen und Spinnen ist nicht zu spaßen, schließlich kann ihr Gift für Menschen gefährlich sein. Doch aus dem Gift mancher dieser Tiere werden homöopathische Arzneimittel gewonnen. Diese können - stark verdünnt - Gutes bewirken. Hans Haltmeier, Chefredakteur der "Apotheken Umschau", nennt eines dieser gefährlichen und zugleich nützlichen Tiere:

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"Ein Beispiel ist das Gift der amerikanischen Buschmeister-Schlange, das als homöopathisches Mittel verwendet wird, zum Beispiel bei Blutungen und Entzündungen. Aber auch das Gift von manchen Skorpionen kommt da zum Einsatz. Das soll Schmerzen lindern oder auch hyperaktive Menschen beruhigen."

Schlangen und Skorpione kommen in unseren Breiten kaum vor. Wohl aber folgendes Tier:

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"Bekannt ist ja die Kreuzspinne. Die hat ein Gift, das soll gut gegen Wetterfühligkeit sein. Aber auch das Sekret von Stinktieren kommt zum Einsatz. Das kann als Nervenmittel bei leicht reizbaren Menschen Gutes tun."

Wer sich homöopathisch behandeln lässt, braucht Vertrauen in die heilenden Kräfte der Natur. Denn die alternativen Heilmethoden beruhen meist auf Erfahrungswerten:

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"Man muss ganz klar sagen: Die Wirksamkeit ist wissenschaftlich bei keinem dieser Mittel nachgewiesen. Aber es gibt seit immerhin 200 Jahren viele positive Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln."

Wer sich in den kommenden warmen Monaten gegen Insektenstiche wappnen möchte, könnte es mit Bienengift in homöopathischer Verdünnung versuchen. Dieses soll laut "Apotheken Umschau" bei Entzündungen und Schwellungen helfen, wenn man von einer Wespe oder einem anderen Insekt gestochen wurde.

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