BZÖ-Bucher fordert Privatisierung der ÖBB

Roter Gewerkschaftseinfluss muss endlich zurückgedrängt werden

Wien (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher fordert eine Privatisierung der ÖBB. Nach seinen, Buchers, Vorstellungen sollen die Schienen im Eigentum der Republik bleiben, der Güter- und Personenverkehr jedoch von privaten Unternehmern betrieben werden. "Im Telekombereich wäre es heute undenkbar, dass es nur einen staatlichen Anbieter gibt. Die ÖBB müssen endlich aus der Geiselhaft der roten Gewerkschaftsbonzen befreit werden und nach privatwirtschaftlichen Kriterien leistungsorientiert geführt werden", so Bucher.

Der BZÖ-Bündnisobmann verweist darauf, dass im Jahr 2010 die Steuerzahler 6,8 Milliarden Euro in das Unternehmen pumpen, im Jahr 2014 sind es sogar 7,5 Milliarden Euro. Der Schuldenstand belaufe sich auf 17 Milliarden Euro. "Jeder Österreicher und jede Österreicherin zahlen derzeit jährlich 2.500 Euro an die ÖBB, ohne ein einziges Mal mit der Bahn gefahren zu sein. Diese Zahlen sind durch nichts zu rechtfertigen. Es muss Schluss damit sein, dass hier Milliarden an Steuergeld verschwendet werden", betont Bucher.

Weiters erinnert Bucher, dass die ÖBB-Mitarbeiter im Schnitt 27 Tage im Krankenstand und durchschnittlich mit 52 Jahren in Pension gehen. Auch der de facto Versetzungsschutz ist nicht mehr zeitgemäß. "Es darf nicht sein, dass die Steuerzahler für die roten Gewerkschaftsprivilegien weiter zur Kasse gebeten werden. Daher ist eine Privatisierung der ÖBB der einzig mögliche Schritt, die ÖBB zu einem kundenorientierten und wettbewerbsfähigen Unternehmen zu machen", erklärt der BZÖ-Chef.

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