FPÖ: Kickl fordert sofortiges Ende der überflüssigen Einwanderungsdebatte

Für die ÖVP machen ein paar Brocken Deutsch offenbar schon einen qualifizierten Zuwanderer aus

Wien (OTS) - FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl fordert ein Ende der völlig überflüssigen Zuwanderungsdebatte. "Weder die Achtung unseres Rechtssystems noch die Kenntnis einiger deutscher Wörter machen aus einem Zuwanderer eine qualifizierte Arbeitskraft", stellt Kickl fest. Die ÖVP, die diese Diskussion losgetreten habe, versuche offenbar durch das Formulieren von Pseudo-Auflagen die weitere Masseneinwanderung nach Österreich zu rechtfertigen.

Kickl fordert die Regierungspolitiker auf, sich von der Illusion zu trennen, dass sich scharenweise hochqualifizierte Zuwanderer um die Rot-Weiß-Rot-Karte reißen werden. "Hochqualifizierte kommen nicht in ein Land, in dem sie mit immens hohen Steuern die Sozialleistungen für gering qualifizierte Zuwanderer finanzieren müssen", so Kickl, der auf entsprechende Vergleichszahlen aus Deutschland verweist. Von 720.000 Menschen, die im Jahr 2009 nach Deutschland eingewandert sind, waren nur rund 12.000 qualifiziert und erschreckende 142 hoch qualifiziert, wie die Internet-Zeitung www.unzensuriert.at berichtet.

"Österreich braucht weder eine aktive noch ein passive, sondern gar keine Zuwanderungspolitik", hält Kickl in Anspielung auf die neuerliche Wortspende von Außenminister Spindelegger fest: "Was wir brauchen, ist hingegen eine wesentlich verbesserte Familienförderung. Denn die Ursache all unserer demographischen Probleme ist eine zu geringe Geburtenrate. Dort gilt es anzusetzen, anstatt weiter erfolglose Symptombekämpfung durch noch mehr Zuwanderung zu betreiben."

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