Vassilakou zu Fekter: Schluss mit Rohrstaberlpolitik für Zuwanderer

Anreize für Deutschkurse schaffen statt mit Ausweisung drohen

Wien (OTS) - "Die Landessprache zu können, ist das Herzstück ernst gemeinter Integrationspolitik. Umso wichtiger ist es, in diesem Bereich keine Rohrstaberlpolitik anzuwenden, sondern Anreize zu schaffen", sagt die Grüne Vizechefin Maria Vassilakou zu den jüngsten Vorstößen von Innenministerin Maria Fekter, mangelnde Deutschkenntnisse mit Ausweisung zu sanktionieren. "Den Grad von Deutschkenntnissen als Drohmittel einzusetzen, pervertiert den Integrationsgedanken. Immer die Sanktion in den Vordergrund zu stellen, ist typisch für Fekters Hardcore-Politik." Für Vassilakou ist das Erlernen der Landessprache Um und Auf, um im Beruf erfolgreich zu sein und soziale Kontakte aufbauen zu können. "Daher sollte auch Österreich nach kanadischem Vorbild vorgehen: Es ist Aufgabe des Staates, ZuwanderInnen einen qualifzierten Kursplatz kostenlos bereitzustellen. Und es ist Aufgabe der ZuwanderInnen diese Kurse zu absolvieren."

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