Mikl-Leitner: Immer mehr Väter wollen Karenzzeiten übernehmen

Berufstätigen Eltern soll Vereinbarkeit Familie und Beruf erleichtert werden

St. Pölten (OTS/NÖI) - Zeiten von "Softies" sind vorbei. Heute werden Väter, die Karenzzeiten übernehmen, als verantwortungsbewusst und mutig gesehen. Das bestätigt die Studie "Elternorientierte Personalpolitik - Fokus Väter" des Landes NÖ und der Wirtschaftskammer NÖ. 83 Prozent finden Väter in Karenz als verantwortungsbewusst, 76 Prozent sehen sie als mutig an und knapp 80 Prozent sehen in ihnen ein gutes Beispiel. Welcher Betrieb wünscht sich nicht solche Mitarbeiter.

"Mir ist es wichtig, dass Frauen und Männer ihre Vorstellungen eines ausgeglichenen Berufs- und Familienlebens verwirklichen können. Und mir ist es auch wichtig, dass Unternehmen davon profitieren. Diese win-win-Situation schaffen wir mit einem ausgewogenen Maßnahmenpaket für die Führungsebene und für MitarbeiterInnen", so VP-Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner. Dieses soll helfen, Wunsch und Wirklichkeit zu überwinden, denn zwei Drittel der befragten Männer können sich vorstellen in Karenz zu gehen, drei Viertel können sich vorstellen zugunsten von Kinderbetreuung Teilzeit zu arbeiten. Die Realität schaut derzeit noch anders aus. Nur 3,6 Prozent sind es österreichweit und 4,1 Prozent in Niederösterreich, die tatsächlich diesen Schritt wagen.

Das soll sich ändern. Das Land NÖ und die Wirtschaftkammer bieten Beratungen und Schulungen für ein gelungenes Karenzmanagement. Konkret heißt das, wie wird ein Berufsaus- und -einstieg geplant, welche innerbetrieblichen Notwendigkeiten sind zu berücksichtigen, welche Bedürfnisse erfordert die Familienarbeit, wie kann beides gut vereinbart werden. Die NÖ Bildungsinitiative "Väter und Mütter -kompetent in Beruf und Familie" ist ein Baustein des Maßnahmenpakets und unterstützt durch innerbetriebliche Kompetenz-Seminare MitarbeiterInnen. Berufstätige Eltern soll damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert werden, Unternehmen soll diese Qualifizierungsmaßnahme als wichtigen Bestandteil einer elternorientierten Personalpolitik einen "Mehr-Wert" bringen.

"Väterkarenz ist ein gesellschaftspolitisches Thema, aber auch die Wirtschaft muss sich auf die geänderten Rahmenbedingungen einstellen. Wir wollen den Vätern ermöglichen sich mehr um ihre Familien kümmern zu können. Wir wollen auch auf die immer besser ausgebildeten Frauen, die ein wichtiges Potential für die Wirtschaft darstellen, nicht verzichten. Flexible und moderne Modelle in der Arbeitszeitregelung und im Personaleinsatz sind hier der Schlüssel", so Mikl-Leitner und die Wirtschaftskammerpräsidentin BR Sonja Zwazl.

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