OeNB - Konsolidierter Ausweis des Eurosystems zum 30. Juli 2010

Wien (OTS) - Positionen, die nicht mit geldpolitischen Operationen zusammenhängen

In der Woche zum 30. Juli 2010 blieb die Position Gold und Goldforderungen (Aktiva 1) unverändert. Die Nettoposition des Eurosystems in Fremdwährung (Aktiva 2 und 3 abzüglich Passiva 7, 8 und 9) erhöhte sich aufgrund von Kunden- und Portfoliotransaktionen um 0,5 Mrd EUR auf 191,7 Mrd EUR.

Die Bestände des Eurosystems an Sonstigen Wertpapieren (d. h. an Wertpapieren, die nicht für geldpolitische Zwecke gehalten werden) (Aktiva 7.2) gingen um 0,8 Mrd EUR auf 296,3 Mrd EUR zurück. Der Banknotenumlauf (Passiva 1) stieg um 3,1 Mrd EUR auf 820,6 Mrd EUR. Die Einlagen von öffentlichen Haushalten (Passiva 5.1) verringerten sich um 6,1 Mrd EUR auf 110,8 Mrd EUR.

Positionen im Zusammenhang mit geldpolitischen Operationen

Die Nettoforderungen des Eurosystems an Kreditinstitute (Aktiva 5 abzüglich Passiva 2.2, 2.3, 2.4, 2.5 und 4) sanken um 52,8 Mrd EUR auf 451 Mrd EUR. Am Mittwoch, dem 28. Juli 2010, wurde ein Hauptrefinanzierungsgeschäft in Höhe von 201,3 Mrd EUR fällig, und ein neues Geschäft in Höhe von 190 Mrd EUR wurde abgewickelt. Am selben Tag wurden Termineinlagen in Höhe von 60 Mrd EUR fällig, und neue Einlagen in Höhe von 60,5 Mrd EUR mit einer Laufzeit von einer Woche wurden hereingenommen. Am Donnerstag, dem 29. Juli 2010, wurde ein längerfristiges Refinanzierungsgeschäft in Höhe von 4,8 Mrd EUR fällig, und ein neues Geschäft in Höhe von 23,2 Mrd EUR wurde abgewickelt.

Die Inanspruchnahme der Spitzenrefinanzierungsfazilität (Aktiva 5.5) betrug 0,4 Mrd EUR (gegenüber praktisch null in der Vorwoche). Die Inanspruchnahme der Einlagefazilität (Passiva 2.2) belief sich auf 120,9 Mrd EUR (gegenüber 61,3 Mrd EUR in der Vorwoche).

Aufgrund von getätigten Ankäufen im Rahmen des Programms für die Wertpapiermärkte stiegen die Bestände des Eurosystems an Wertpapieren für geldpolitische Zwecke (Aktiva 7.1) um 81 Mio EUR auf 121,5 Mrd EUR.

Einlagen der Kreditinstitute im Euro-Währungsgebiet auf Girokonten

Im Ergebnis aller Transaktionen verringerten sich die Einlagen der Kreditinstitute auf Girokonten beim Eurosystem (Passiva 2.1) um 49,5 Mrd EUR auf 195,8 Mrd EUR.

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