- 03.08.2010, 11:44:44
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AK Wien: Konsumentenabteilung bekommt neue Leiterin
Gabriele Zgubic folgt Harald Glatz

Wien (OTS) - Frauen sind in der Arbeiterkammer (AK) in
Leitungspositionen weiter auf dem Vormarsch: Gabriele Zgubic ist seit
1. August die neue Leiterin der Abteilung Konsumentenpolitik in der
AK Wien. Sie folgt auf Harald Glatz, der mit 1. August in Pension
ging. Glatz zeigt sich über seinen letzten Erfolg für die Konsumenten
erfreut, "dass AK Mitglieder zwölf Millionen Euro von der Meinl Bank
ersetzt bekommen. "
"Die Unternehmen mit ihrer Marktmacht brauchen ein wirksames
Gegengewicht im Interesse der Konsumenten. Auch unseriöse
Geschäftspraktiken gehören aufgedeckt und undurchsichtige Märkte
müssen durchleuchtet werden. Das betrifft insbesondere die
Finanzmärkte, die transparent und verbraucherfreundlich werden
müssen", sagt Zgubic. "Rund 50.000 Beratungssuchende pro Jahr bei der
AK Wien zeigen die Bedeutung des Konsumentenschutzes. Die Konsumenten
brauchen daher eine starke Stimme wie die AK, die die Interessen der
Konsumenten bei Unternehmern und in der Politik durchsetzt. Denn
letztlich geht es um Gerechtigkeit", so die neue AK
Konsumentenschutz-Leiterin.
Gabriele Zgubic, Jahrgang 1966, begann in den 90er Jahren in der
AK OÖ in der - damals noch - Abteilung Konsumenten- und Umweltschutz
und war 1996 deren stellvertretende Leiterin. 1997 und 1998 arbeitete
sie im Kabinett der damaligen Ministerin Barbara Prammer und
wechselte 1999 in die österreichische Bundesfinanzierungsagentur.
Harald Glatz, Jahrgang 1948 begann 1974 in der AK Umweltabteilung,
deren Leiter er ab 1979 war. Seit 1995 leitete er die AK
Konsumentenabteilung. Glatz ist seit 2001 auch Präsident des Vereins
für Konsumenteninformation (VKI). Diese Funktion wird er weiter
wahrnehmen. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied des ORF Publikumsrates,
von 2007 bis 2010 ORF Stiftungsrat.
"Das Spannende als AK Konsumentenschutzleiter war für mich das
breite Spektrum - von den Lebensmitteln über das Internet bis hin zu
den Banken", sagt Glatz. "Wir konnten für die Konsumenten einige
Erfolge erzielen. So gab es Ende der 90er Jahre die
Kreditzinsen-Aktion. Tausende Konsumenten in ganz Österreich haben 20
bis 30 Millionen Euro an zu viel bezahlten Zinsen zurückbekommen", so
Glatz. "Wir haben auch beim EU-Beitritt oder bei der Euro-Einführung
darauf geschaut, dass die Konsumenten nicht über den Tisch gezogen
werden. Wir haben gesetzliche Regeln für die Euro-Einführung
gefordert und gegen anfängliche Widerstände durchgesetzt. Wir haben
uns aber nicht auf die Gesetze verlassen, sondern regelmäßig
kontrolliert, ob die Euro-Rechnung für die Konsumenten stimmt", so
Glatz.
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