• 30.07.2010, 21:24:45
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Gleich. Gleicher. Grasser. (von Daniela Gross)

Ausgabe 31. Juli 2010

Klagenfurt (OTS) - Nicht überall wo Karl-Heinz Grasser draufsteht,
ist auch ein Skandal drin. Mit diesen Worten stellte sich der Anwalt
des ehemaligen Finanzministers schützend vor seinen Mandanten. Auch
wenn kaum eine Woche vergeht, in der nicht neue Vorwürfe gegen den
Jetset-Liebling bekannt werden, eine Hetzjagd auf Grasser darf man
nicht starten. Sympathie hin oder her, was zählt, sind Fakten. Im
Rechtsstaat Österreich gilt die Unschuldsvermutung, solange nicht das
Gegenteil bewiesen wird. Das muss auch auf den Ex-Minister zutreffen.
So weit, so gut. Die Glacehandschuhe, mit denen er angefasst wird,
schüren aber den Verdacht, dass Justitia wegen des Promi-Bonusses ein
Auge zudrückt. Grasser wurde bislang nicht einvernommen.
Hausdurchsuchungen? Gab es keine. Über die Öffnung seiner Konten wird
nur auf dem Polit-Parkett diskutiert, nicht aber in Kreisen der
Justiz und das, obwohl seit Monaten gegen ihn ermittelt wird. Vor dem
Gesetz sind alle gleich. Manche allerdings gleicher.

Rückfragehinweis:
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Tel.: 0463/5866-502
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